Keine Personen zu Schaden gekommen Brand im Betreuten Wohnen in Westerkappeln

Von Frank Klausmeyer


Westerkappeln. Nur rund 16 Stunden nach der Explosion am Kreuzplatz hat es Mittwochabend für die Freiwillige Feuerwehr Westerkappeln den nächsten Großeinsatz im Ortskern gegeben. Im Betreuten Wohnen gegenüber der Volksbank an der Großen Straße brannte es. Ein Zusammenhang mit der Explosion am frühen Mittwochmorgen besteht wohl nicht.

Zunächst gab es nur die Meldung über einen ausgelösten Heimrauchmelder. „Normalerweise rückt dann nur eine Gruppe aus“, sagte Gemeindebrandinspektor Ingo Bünemann, der die Einsatzleitung hatte. Doch schnell stellte sich heraus, dass es tatsächlich brannte.

Brandursache ist noch unklar

Da es sich um eine Einrichtung handelt, in der viele Senioren leben, rückte die Feuerwehr gegen 19.30 Uhr mit beiden Löschzügen zur Großen Straße in Westerkappeln aus. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass die Flammen noch nicht um sich gegriffen hatten. Im Badezimmer einer Wohnung im Erdgeschoss hatten Handtücher Feuer gefangen. Die Ursache sei noch völlig unklar, berichtete Bünemann.

Glimmende Überbleibsel

Die Bewohnerin der Räume wurde ins Freie gebracht und notärztlich versorgt. Ihr sei aber nichts passiert, so der Einsatzleiter weiter. „Die Nacht wird sie aber woanders verbringen müssen.“ Weil die Feuerwehr die Lage sofort im Griff hatte, musste keiner der anderen Bewohner evakuiert werden.

Unter Atemschutz eruierten einige Kameraden die Lage und beförderten den Regalständer, auf dem die Handtücher abgelegt waren, ins Freie, wo die glimmenden Überbleibsel abgelöscht wurden.

Rettungsdienst vorsorglich im Einsatz

„Jetzt müssen wir erst mal den Rauch aus dem Haus kriegen“, sagte Bünemann. Dazu stellte die Feuerwehr ein Gebläse auf. Der Rettungsdienst war vorsorglich mit zwei Fahrzeugen im Einsatz. Die Polizei nahm erste Ermittlungen auf.