Stadtwerke Tecklenburger Land honorieren Engagement Bürgerpreis geht ans Westerkappelner Kiku-Team

Zur Preisvergabe durch Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Vahrenkamp (links) und Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer (rechts) hatten Horst Meyer (2. von links), Ellen Kutschwalski und Peter Michel auch das Kiku-Maskottchen dabei. Peter Michel hat die Puppe selbst gebaut. Foto: Stadtwerke Tecklenburger LandZur Preisvergabe durch Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Vahrenkamp (links) und Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer (rechts) hatten Horst Meyer (2. von links), Ellen Kutschwalski und Peter Michel auch das Kiku-Maskottchen dabei. Peter Michel hat die Puppe selbst gebaut. Foto: Stadtwerke Tecklenburger Land

Westerkappeln. Seit nunmehr 25 Jahren organisieren sie das Kinderkulturprogramm Westerkappeln. Für diesen Einsatz wurde das Team um Horst Meyer, Ellen Kutschwalski, Peter Michel und Irmgard Weiß nun mit dem Bürgerpreis für ehrenamtliches Engagement der Stadtwerke Tecklenburger Land ausgezeichnet.

Am Freitag überreichte Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Vahrenkamp die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung. „Wer im Tecklenburger Land zu Hause ist, muss in der Regel längere Anfahrtswege in Kauf nehmen, um ins Theater zu gehen. Sie aber sorgen dafür, dass das Theater zu den Kindern kommt – und das ganz uneigennützig“, lobte Peter Vahrenkamp die Akteure. Ob aus Bochum, Hamburg, Hannover oder Dortmund – beim KiKu seien es die Schauspieler und deren Figuren, die die Anreise erledigen.

Preis für ehrenamtliches Engagement

Der kommunale Energieversorger lobt je Mitgliedskommune den Bürgerpreis für ehrenamtliches Engagement aus, um uneigennütziges Handeln im Sinne der Menschen in der Region zu würdigen.

Laut Mitteilung sichtlich erfreut nahm Horst Meyer den Preis stellvertretend in Empfang. „Dieses Geld ist mehr als nur ein Honorar.“, bedankte er sich bei den Stadtwerken Tecklenburger Land. Zwischen Kiku und dem regionalen Energieversorger habe Meyer deutliche Parallelen ausgemacht. „Sie verstehen sich als Energievermittler. So sehen wir uns auch. Denn Kiku gibt seinen Zuschauern Kraft, Energie, Freude und tröstet auch manchmal über den Streit mit einem Freund hinweg.“

Initiativkreis kann Preisgeld gut gebrauchen

Dass der Initiativkreis das Preisgeld gut gebrauchen könne, betonten Ellen Kutschwalski und Horst Meyer. In all den Jahren seien die Eintrittspreise im Kinderkulturprogramm nicht erhöht worden. Familienfreundliche Preise und Ermäßigungen für einkommensschwache Familien gehörten von Anfang an zum Konzept. Um das zu erreichen, kümmerten sich die Organisatoren auch um Sponsoren.

Bürgermeisterin Annette Große-Heitmeyer bedankte sich beim Kiku-Team für dessen Arbeit. „Ich bin der Meinung, dass Kiku diesen Preis zu 300 Prozent verdient hat“, sagte sie. Kulturarbeit sei Bildungsarbeit. Die Bürgermeisterin lobte das große Engagement und ganz viel Herzblut des Kiku-Teams, das aufgrund seiner Verdienste 2015 bereits mit dem Erich-Schröer-Bürgerpreis des SPD-Ortsveriens Westerkappeln ausgezeichnet worden war.

Regelmäßige Theateraufführungen

Die Idee, regelmäßige Theateraufführungen für die Kinder der Gemeinde zu organisieren, sei zurückgegangen auf einen damaligen Landesauftrag zur Förderung von Kinderkultur, erklärte Horst Meyer. „Daraus hat sich die Idee entwickelt, Künstler hierher einzuladen.“ Als damaliger Grundschulleiter in Westerkappeln hat er sich von Anfang an für Kiku engagiert. „Anfangs hat eine große Gruppe das Ganze organisiert“, schaut er zurück. Im Laufe der Jahre habe sich ein eingespieltes Team gebildet.

Dessen Zeit allerdings bald zu Ende geht. Denn die diesjährige Theatersaison soll für Horst Meyer und sein Team die letzte sein. „Aber wir sind sicher, dass es Kiku auch noch weitere 25 Jahre geben wird. Wir haben engagierte Nachfolger gefunden, die für das Kinderkulturprogramm sorgen“, sagte Horst Meyer.