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SG-Rat legt Vorgehen fest Entwicklungskonzept für Werlter Grundschulen

30.07.2014, 20:14 Uhr

Der Samtgemeinderat (SG-Rat) Werlte ist in seiner Sitzung am Dienstagabend einstimmig den Empfehlungen des Schulausschusses gefolgt, einen Schulentwicklungsplan für ihre Grundschulen zu erstellen, die Varianten Neubau und Sanierung der Grundschule Werlte zu prüfen und ein Finanzierungskonzept zu entwerfen.

Das Schulentwicklungskonzept soll laut Erstem Samtgemeinderat Ludger Kewe dazu beitragen, die in Werlte anstehende Maßnahme so ausrichten zu können, dass die Grundschullandschaft innerhalb der Samtgemeinde insgesamt zukunftsfähig ausgerichtet wird. „Diese Planung soll ergebnisoffen und ohne Denkverbote auf den Weg gebracht werden“, so Kewe. Die Planung solle alle Alternativen aufzeigen.

Zugleich muss laut dem Ersten Samtgemeinderat der Frage auf den Grund gegangen werden, ob sich die größeren erforderlichen Sanierungsmaßnahmen an der maroden Grundschule in Werlte noch lohnen. Eine Prüfung durch die Landesschulbehörde hatte erhebliche bauliche Mängel ergeben und stellenweise auch sicherheitsrelevante Mängel erkannt wie teilweise abgeplatzte Fliesen in Fluren, die zu Stolperfallen werden können. Diese Art Mängel ist laut Kewe entweder bereits behoben oder wird in den Sommerferien beseitigt.

Was die Zukunftsplanungen angeht, versicherte CDU-Fraktionsvorsitzender Heribert Kleene: „Wir werden weiterhin für gute Verhältnisse in den Schulen sorgen.“ Gut sei es, dass mit Blick auf die Grundschule in Werlte nun zunächst ein Konzept erarbeitet werde. Kleene rief dazu auf, „die nächsten Schritte mit Augenmaß zu tun“. Auf „finanzielle Abenteuer“ werde sich die CDU-Mehrheitsfraktion dabei nicht einlassen.

Der Sprecher der SPD-Grüne-Gruppe, Heinz Schwarte (SPD), begrüßte, dass nun ein Schulkonzept als Entscheidungsgrundlage erstellt werde. Dabei müsse es das Ziel sein, „allen Kindern gleiche Chancen zu geben“.