Jahresrückblick 2017 Titel „Stadt“ adelt die Entwicklung Werltes

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Werlte. Große Bühne in Werlte: Bei der Verleihung des Titels Stadt am 22. März kamen mehr als 500 Gäste ins Krone-Trailerforum. Innenminister Boris Pistorius (SPD) übergab die Medaille.

Strahlende Gesichter überall: Beste Stimmung herrschte im März, als der niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius (SPD), Werltes Bürgermeister Daniel Thele (CDU) die Stadturkunde überreichte. „Sehen Sie den neuen Stadt-Titel als Anerkennung dafür, dass die Gemeinde in den vergangenen Jahren enorme Fortschritte gemacht hat“, sagte Pistorius vor rund 500 geladenen Gästen im Trailerforum des Fahrzeugherstellers Krone im Werlter Industriegebiet.

Es sei auch für ihn „eine besondere Ehre, den Titel ,Stadt‘ zu übergeben“, sagte Pistorius. Schließlich komme dieser Anlass auch im Leben eines Ministers nicht oft vor. Neben vielen Terminen, die mal langweilig oder auch mal ärgerlich seien, habe diese Einladung nach Werlte hingegen „Einzigartigkeitscharakter“, so der Minister. Die Rahmenbedingungen, mit denen sich die Gemeinde Werlte um den Titel „Stadt“ beworben hatte, hätten überzeugt.

Gesundheitszentrum feierte Richtfest

Dass die neue Stadt Werlte sich weiterentwickelt, das haben die Verantwortlichen im weiteren Verlauf des Jahres bewiesen. Zahlreiche neue Projekte sind auf den Weg gebracht worden. Dazu zählt neben dem Bau zweier Krippengruppen und der Grundschule, die sich in der Planungsphase befindet und im kommenden Jahr beginnen soll, auch die weitere Ortskerngestaltung. So wird derzeit der Meyerhof umgestaltet, am dort im Bau befindlichen Gesundheitszentrum konnte bereits Richtfest gefeiert werden.

Das Industriegebiet, das mit der neuen Umgehungsstraße erschlossen wird, vergrößert sich um mehr als 60 Hektar mit Flächen für den Fahrzeugbauer Krone, aber auch für andere Unternehmen, die erweitern oder sich neu ansiedeln wollen.

Zusätzlich werden auch Räume für neue Einwohner geschaffen. Am Markuslustweg wird ein Baugebiet mit 60 Grundstücken erschlossen, in dem sich idealerweise Fachkräfte mit ihren Familien niederlassen können. Um auch das Freizeitangebot attraktiv zu gestalten, haben Mitglieder des Rad-Teams von Sparta Werlte einen Trail-Park auf den Weg gebracht. Auch hier werden derzeit die vorbereitenden Arbeiten durchgeführt, damit im kommenden Jahr alles fertig ist. Mit dem Park schafft die Stadt Werlte ein überregional einzigartiges Angebot für Mountain-Biker. Nach einem Starkregen wurde aber auch klar, dass die Entwässerung im Ort teilweise erneuert werden muss. Hier ist ein Konzept erarbeitet worden, das ebenfalls auf Umsetzung wartet.

Gewerbe- und Wohngebiete erweitert

Doch nicht nur in der Stadt Werlte gab es Entwicklung. In allen Mitgliedsgemeinden sind Gewerbe- und Wohngebiete erweitert worden, etwa in Ostenwalde, Lorup, Rastdorf und Vrees. In Lorup gibt es zudem auch einen neuen Kindergarten, für den die Gemeinde zwei Millionen Euro in die Hand nimmt, auch die Bankschließung wurde abgewandt. Vrees erhält eine neue Turnhalle, auch der Dorfteich wurde eingeweiht und jüngst ein weiterer Schritt im „Alt werden“-Projekt getan. Neue Wohnungen für alleinstehende Pflegebedürftige sollen bald gebaut werden.


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