Vor rund 30 Zuhörern „Spur der Laster“: Autor liest aus Krimi in Werlte

Von Birgit Brinker

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In der Buchhandlung Lübs in Werlte hat der Journalist und Autor Jan Bergrath aus seinem achten Roman, „Spur der Laster, gelesen. Foto: Birgit BrinkerIn der Buchhandlung Lübs in Werlte hat der Journalist und Autor Jan Bergrath aus seinem achten Roman, „Spur der Laster, gelesen. Foto: Birgit Brinker

Werlte. Vor rund 30 Zuhörern hat Autor Jan Bergrath in der Buchhandlung Lübs in Werlte aus seinem im Oktober erschienenen Krimi „Spur der Laster“ gelesen.

„Es geht um das Böse“ – mit diesen Worten leitete der Autor seine Lesung vor dem fast ausschließlich weiblichen Publikum ein. Dann trug er Passagen aus seinem Buch, bei dem der Ich-Erzähler, ein Krimiautor wie Bergrath, vom Betrug seiner Ehefrau an ihn erfährt und Rache schwört. Es sollte der perfekte Mord werden, er habe selbst viel an den Handlungsorten recherchiert, erzählt Bergrath und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Ich glaube es könnte wirklich klappen“.

Ein wichtiger Bestandteil des Romans von Bergrath, der im Hauptberuf Journalist ist, ist die aktuelle Situation in der Transportbranche. Diese sei, so Bergrath, geprägt von Sozialdumping und der Ausbeutung vornehmlich osteuropäischer Fahrer. Der Krimi ist damit das Mittel zum Transport dieses ihm wichtigen Themas, eingebunden in eine Geschichte um Liebe, Verlust und Betrug. Er könne zudem nicht ernst schreiben, erklärt Bergrath, und so kommt es während der Lesung mit dem sozialkritischen Hintergrund auch immer wieder zu Lachern im Publikum, die dem Autor offensichtlich gerne zuhörten und die auch dem Thema der „Parallelwelt der Fernfahrer“ Interesse zollten.


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