Brandbekämpfung und Personenrettung Loruper Feuerwehr übt Ernstfall in Rastdorf

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Auch die Drehleiter aus Werlte kam zum Einsatz. Foto: Feuerwehr LorupAuch die Drehleiter aus Werlte kam zum Einsatz. Foto: Feuerwehr Lorup

Rastdorf. Die Feuerwehr Lorup hat in Rastdorf den Ernstfall geprobt. Mit der Meldung „Rauchentwicklung im Lagergebäude“ wurden die Einsatzkräfte ins Gewerbegebiet gerufen.

Rauch kam aus den Lagerhallen der Firma Beeketal Lebensmitteltechnik. Insgesamt 45 Feuerwehrleute eilten zur Personenrettung sowie zur Brandbekämpfung. Des Weiteren wurde die Feuerwehr Werlte mit der Drehleiter sowie dem TLF 2450 zur Unterstützung mit alarmiert.

Bei Ankunft der Fahrzeuge wurden sofort zwei Angriffstrupps einsatzbereit gemacht, da mitgeteilt wurde, dass noch zwei Personen in dem Gebäude vermisst werden. So verteilten sich beide Trupps unter Atemschutz von zwei Seiten auf die dicht vernebelten Lagerhallen.

Nach kurzer Zeit wurde die erste Person unter einem Gabelstapler gefunden, hierzu wurde ein Hebekissen nachgefordert, mit dem der Stapler angehoben werden konnte, um die eingeklemmte Person zu befreien und auf einer Trage in Sicherheit zu bringen.

Die zweite Person lag bewusstlos, aber frei auf dem Hallenboden und konnte fast parallel mit dem Fund der ersten Person vom zweiten Angriffstrupp gerettet werden.

In der gleichen Zeit wie die Personenrettung wurde die Löschwasserversorgung aufgebaut. Dabei wurde als erstes die Wasserversorgung für die Angriffstrupps mit einem Hydranten hergestellt. Vom Hydranten wurde auch die Drehleiter versorgt, mit der das Dach abgekühlt werden sollte, sowie ein Ausbreiten der Flammen auf angebaute Lagerhallen zu verhindern.

Die Rückseite der Lagergebäude wurde durch eine Wasserversorgung über offenes Gewässer sichergestellt. Auf diese Weise konnte ein anliegender Teich als Wasserversorgung dienen, um die Rückseite des Gebäudes vor dem Ausbreiten der Flammen zu schützen.

Im Anschluss gab es eine Nachbesprechung. Ortsbrandmeister Heinz Wilmes war zufrieden mit dem schnellen Einsatzerfolg der Feuerwehrkameraden und hatte deshalb nur wenig Kritik am Einsatzablauf. Er bedankte sich beim Firmeninhaber Klaus Helmer, der das Betriebsgelände zur Verfügung gestellt hatte, wie auch bei den Kameraden aus Werlte.

Helmer bedankte sich für die gute Arbeit der Feuerwehrleute und zeigte sich von der Arbeit und dem Einsatzablauf beeindruckt.


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