Minister überreicht Urkunde Werlte darf sich ab 22. März Stadt nennen

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Der Niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (im Bild bei einer Rede im Landtag) wird am 22. März die „Stadt“-Urkunde in Werlte übergeben. Foto: Archiv/dpaDer Niedersächsische Innenminister Boris Pistorius (im Bild bei einer Rede im Landtag) wird am 22. März die „Stadt“-Urkunde in Werlte übergeben. Foto: Archiv/dpa

Werlte. Dass die Gemeinde Werlte eine Stadt wird, ist bekannt. Nun steht auch fest, ab wann es soweit ist: Am 22. März überbringt Innenminister Boris Pistorius die entsprechende Medaille.

„Dies ist ein historischer Neujahrsempfang für Werlte“, sagte Bürgermeister Daniel Thele am Donnerstagabend im Foyer des Schulzentrums, „denn es ist der letzte als Gemeinde.“ Künftig werde es nur noch den Neujahrsempfang der Stadt Werlte geben, teilte der sichtlich stolze Bürgermeister mit.

Denn am Mittwoch, 22. März, um 15 Uhr wird der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius (SPD) die Medaille übergeben und somit die „Stadt“ Werlte perfekt machen.

Thele betonte, dass die Bezeichnung „Stadt“ keine Auswirkungen habe – bis auf die erhoffte bessere Außenwirkung. So soll Werlte attraktiver werden für Unternehmen oder die Tourismusbranche.

Dies unterstützte auch Landrat Reinhard Winter. Die Bezeichnung als Stadt sei „eine tolle Sache“, so Winter, der das Vorhaben unterstützt hatte. Zudem attestierte er den Werltern: „Das städtische Gefühl habt ihr schon, ob der Minister nun kommt oder nicht.“

Für den Besuch des Innenministers, der der Kommune zugesichert wurde, wird derzeit alles vorbereitet, um ein angemessenes Rahmenprogramm parat zu haben. Wie genau der Tag gestaltet wird, das wollte die Gemeinde noch nicht verraten.

Im Juni 2016 hatte die Gemeinde auf Initiative der CDU-Fraktion einen Antrag auf die Bezeichnung Stadt gestellt. Am 14. Dezember kam dann die Zusage aus Hannover.

Kommunalrechtlich bringt die Bezeichnung nach Aussage der Gemeinde keine Privilegien, aber auch keine Mehrkosten für Bürger. Vielmehr sei es die „Chance für ein besseres Standortmarketing“. Durch die Bezeichnung Stadt könne die Attraktivität Werltes als Wirtschafts-, Wohn- und Einkaufsort gesteigert werden. Durch diese gesteigerte Attraktivität erhofft sich die Gemeinde Ansiedlungen weiterer Unternehmen und das damit einhergehende Fachpersonal für die Stadt.


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