Neuer Richtfunkmast am Jugendzeltplatz Schnelles Internet für 1000 Haushalte in Lorup

Von Jennifer Kemker

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Offiziell in Betrieb genommen haben (von links) Christoph Wichmann, Gemeindeverwaltung Lorup, Bürgermeister Wilhelm Helmer, Andreas Schröder, Geschäftsführer EmslandTel.Net und Technischer Leister Sebastian Hoogland den Richtfunkmast in Lorup. Foto: Jennifer KemkerOffiziell in Betrieb genommen haben (von links) Christoph Wichmann, Gemeindeverwaltung Lorup, Bürgermeister Wilhelm Helmer, Andreas Schröder, Geschäftsführer EmslandTel.Net und Technischer Leister Sebastian Hoogland den Richtfunkmast in Lorup. Foto: Jennifer Kemker

Lorup. Offiziell in Betrieb genommen wurde jetzt ein Richtfunkmast in der Nähe des Jugendzeltplatzes „Hövel“ in Lorup. Damit könnten alle etwa 1000 Haushalte in der Gemeinde und zusätzlich in den Außenbereichen mit schnellem Internet versorgt werden.

Nach etwa zwei Jahren Planungsphase haben der Netzanbieter EmslandTel.Net aus Meppen und die Gemeinde Lorup mit dem knapp 67 Meter hohen Mast die Breitbandversorgung im nördlichen Emsland vorangebracht. „Wir sind froh, dass wir es jetzt endlich geschafft haben, einen Richtfunkmast zu errichten und für unsere Bürger schnelles Internet zu ermöglichen“, sagt Bürgermeister Wilhelm Helmer.

Bereits in Papenburg und Werlte hat der Netzanbieter nach Angaben von Geschäftsführer Andreas Schröder solche Masten installiert. Mit der Gemeinde Lorup sei nun die Lücke dazwischen geschlossen worden. „Mit diesem Richtfunkmast haben Bürger und Gewerbetreibende in Lorup ab sofort Zugang zu schnellen und leistungsfähigen Internetverbindungen“, sagt Schröder.

Bis zu 4 Gigabit pro Sekunde

Der Betreiber stelle über die Richtfunktechnik höchste Bandbreiten für die Datenübermittlung bereit. Dabei seien bis zu 4 Gigabit pro Sekunde synchron im Punkt-zu-Punkt-Betrieb und bis zu 400 Megabit pro Sekunde im Punkt-zu-Multipunkt-Betrieb möglich, ohne eine sogenannte versteckte Drosselung.

„Die verwendete Technik ist auf der sogenannten letzten Meile, also der Strecke zum Kunden, der Datenübertragungstechnik per Kupferkabel überlegen und genauso leistungsfähig wie Glasfaser“, erklärt Schröder. „Die Daten reisen mit Lichtgeschwindigkeit und auf direktem Weg durch die Luft.“ Weil Glasfaser nach seinen Angaben zu teuer ist, um jeden Haushalt in der Fläche mit schnellen Internetverbindungen zu versorgen, ist Richtfunk eine „geniale Alternative“.

Für interessierte Bürger wird es laut Bürgermeister Helmer schon bald eine Informationsveranstaltung geben. Der genaue Termin soll noch bekannt gegeben werden.


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