Statusbericht Gemeinsam weiter für Schwimmbad in Lorup arbeiten

Von Nina Brinkmann


Lorup. Auf der ersten Generalversammlung des Fördervereins Schwimmbad Lorup hat der Vorsitzende Wilfried Gravel von ersten Gesprächen mit der Gemeinde berichtet. „Nur gemeinsam können wir es schaffen, dass wir in Lorup ein Schwimmbad bekommen“, sagte er.

Gemeinsam mit Bürgermeister Wilhelm Helmer (CDU) und weiteren Ratsmitgliedern fand unter anderem ein Treffen mit einem Vertreter der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB) statt. Dieser informierte die Loruper über die betrieblichen Kosten, die ein Schwimmbad mit sich bringt. „Nach diesem Gespräch sind wir sicher, dass es machbar ist“, so Gravel. Nach einer ersten Planstudie bezüglich der Baukosten liegen diese bei etwa 400.000 Euro. „Davon würden aber etliche Arbeitsstunden von Ehrenamtlichen geleistet werden, nur so ist die Finanzierung möglich“, erklärte Gravel.

Die Gemeinde wartet im Moment noch auf das Protokoll des Gesprächs mit der DGfdB. Außerdem soll eine Machbarkeitsstudie bezüglich der Betriebskosten in Auftrag gegeben werden. „Wir wollen zusammen versuchen, einen Dreh an die Sache zu bekommen“, sagte Helmer.

Besuch in Laggenbeck

Gravel berichtete auf der Generalversammlung auch von einem Besuch des Bürgerbades in Laggenbeck (Stadt Ibbenbüren, NRW). Die Laggenbecker haben einen ähnlichen Weg hinter sich, wie ihn die Loruper noch vor sich haben. Das Bad entstand vor über zehn Jahren auf Initiative eines Fördervereins, der das Freibad heute noch gemeinsam mit einer Gesellschaft führt. „Die Verantwortlichen vor Ort gaben uns viele Tipps, worauf wir achten müssen“, sagte Gravel. So sei es unter anderem wichtig, dass auch die Einrichtung um das Schwimmbecken herum stimmt. Volleyballplätze oder Liegen würden das Bad gleich attraktiver machen.

Engagement ist „Notwendigkeit“

Außerdem sei in Laggenbeck deutlich geworden, dass nichts ohne das Engagement von Bürgern funktioniere. „Es braucht immer Leute, die Verantwortung übernehmen“, so Gravel. Das seien die Leute, die das Bad betreiben und die seien „eine Notwendigkeit.“ In der 10.000-Einwohner-Gemeinde in NRW sind verschiedene Leute zum Beispiel für den Kiosk, für die Kasse oder die Kurse im Freibad verantwortlich. Hauptamtlich konnte vor einigen Jahren sogar ein Bademeister eingestellt werden, der vom Förderverein bezahlt wird. „Bei solchen Details sind wir noch lange nicht, aber es gab einen guten Einblick, dass es funktionieren kann“, erklärte Gravel.

Wahlen

Bei den Vorstandswahlen wurden Hans Rieken (2. Vorsitzender), Karin Pohlabeln ( Kassenwartin) sowie Helga Meier-Helmer ( Schriftführerin) einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.

Wie Gravel zum Abschluss sagte ist er der festen Überzeugung, dass Lorup „auf dem richtigen Weg“ ist. Viel hänge aber eben von der ehrenamtlichen Arbeit ab. Durch das Gespräch mit der DGfdB und den Laggenbecker Förderverein sei er aber sicher, dass eine Freibad in Lorup möglich sei. „Es soll ein Angebot für Kinder und Jugendliche sein, ihre Freizeit dort zu verbringen. Außerdem wird dadurch die Attraktivität des Dorfes gestärkt“, war sich der Vorsitzende sicher.