CDU-Versammlung in Vrees Busemann: Wolf wieder für die Bejagung freigeben

Der Vreeser CDU-Vorstand und seine Ehrengäste: Gerd Untiedt, Wilhelm Grote, Berthold Kleene, Ludger Dierkes, Willi Ostermann, Bernd Busemann, Karl-Heinz Eilers und  Heribert Kleene (von links). Foto: Julia KleeneDer Vreeser CDU-Vorstand und seine Ehrengäste: Gerd Untiedt, Wilhelm Grote, Berthold Kleene, Ludger Dierkes, Willi Ostermann, Bernd Busemann, Karl-Heinz Eilers und Heribert Kleene (von links). Foto: Julia Kleene

Vrees. Mit einer unveränderten Vorstandsmannschaft startet der CDU-Ortsverband Vrees in das Kommunalwahljahr 2016. Während der Mitgliederversammlung bestätigten die 18 anwesenden Christdemokraten alle Amtsinhaber einstimmig.

So werde der Ortsverband „mit einer starken Mannschaft die Kommunalwahlen 2016 angehen“, sagte Ludger Dierkes, CDU-Vorsitzender in Vrees. Die Kommunalwahlen finden am 11. September 2016 statt. „Wir brauchen Frauen, die sich für die Kommunalwahlen aufstellen lassen“, appellierte Wilhelm Grote, Kreisgeschäftsführer der CDU Aschendorf-Hümmling an die Christdemokraten. Die CDU habe ein gutes Ergebnis zu verteidigen.

Der Präsident des niedersächsischen Landtages, Bernd Busemann aus Dörpen, hielt einen Vortrag zum Thema „70 Jahre CDU – erfolgreich für Deutschland“. Busemann hielt einen Rückblick auf die Entstehung der Partei und die Werte der Christlich-Demokratischen Union. „CDU und CSU sind die einzig verbliebenen Volksparteien“, sagte Busemann. Die kommunale Selbstverwaltung, Konservatismus und ein gesunder Liberalismus und Patriotismus seien die Grundströmungen der Union. Zudem betonte Busemann die Anzahl der bisherigen Kanzler und Minister, die aus der CDU kamen. „Wenn eine Partei an der Einheit gearbeitet und daran geglaubt hat – dann die CDU“, stellte Busemann fest.

„Die Schöpfung zu bewahren ist einer unserer Kerninhalte“, sagte Busemann. Die Umweltpolitik sei bisher jedoch nicht ausreichend behandelt worden. Mit Blick auf die viel diskutierte Rückkehr des Wolfes und zahlreiche Risse von Schafen durch Wölfe forderte Busemann: „Wir müssen dahin, dass der Wolf wieder für die Bejagung freigegeben wird.“

Bezüglich der Flüchltingspolitik betonte der Landtagspräsident die Probleme in der Verwaltung. „Wir haben das Thema administrativ nicht im Griff“, sagte Busemann. Zudem würde in Niedersachsen nicht vernünftig abgeschoben werden. Nichtsdestotrotz zeigt sich Busemann zuversichtlich und stimmte Kanzlerin Angla Merkel zu: „Wir kriegen das hin.“


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