Feier am 2. September Seniorenverein Werlte feiert zehnjähriges Bestehen

Von Mirco Moormann

Mindestens einmal im Monat wird vom Seniorenverein Werlte um den Vorsitzenden Karl Oldiges (2. von links) gemeinsam etwas unternommen, wie eine Fahrt zum Zoo nach Osnabrück im April. Foto: privatMindestens einmal im Monat wird vom Seniorenverein Werlte um den Vorsitzenden Karl Oldiges (2. von links) gemeinsam etwas unternommen, wie eine Fahrt zum Zoo nach Osnabrück im April. Foto: privat

Werlte. Im Oktober ist es zehn Jahre her, dass der Seniorenverein Werlte auf einer Versammlung im Heimathaus gegründet wurde. Aus diesem Grund lädt der Verein am Mittwoch, 2. September, alle Interessierten dorthin ein, gemeinsam das Jubiläum zu feiern. Denn immer mittwochs finden auch die regelmäßigen Treffen und Ausflüge der 250 Mitglieder zählenden Gemeinschaft statt.

Geboten wird ein kostenloses Kaffee- und Kuchenbuffet, Vorführungen der Tanzgruppe Werlte, eine Ausstellung, die die bislang geleistete Arbeit dokumentiert und auch Bilder von den zahlreichen Reisen des Vereins zeigt. Seit Bestehen des Vereins ist Karl Oldiges der Vorsitzende. Der ehemalige Schulmeister aus Suwold/Börgermoor organisiert die Reisen und Ausflüge, kümmert sich darum, dass der Verein läuft.

„Unser Ziel ist es, der Vereinsamung der Menschen entgegenzuwirken, und sie bestenfalls erst gar nicht aufkommen zu lassen“, sagt der 71-Jährige. Wenn ein Ehepartner sterbe, dann könne schnell Einsamkeit aufkommen, sagt Oldiges. Durch die Aktivitäten des Vereins soll verhindert werden, dass sich die Betroffenen zurückziehen, so der Vorsitzende.

Zur Abwechslung stünden dann Kurse zur geistigen Fitness wie Gehirnjogging oder Gedächtnistraining an. Auch unterstützten die Werlter Senioren Flüchtlinge im Ort, in dem sie ehrenamtlich Sprachunterricht anbieten. Weiter bietet Oldiges den Mitgliedern Reisen an – vom Ausflug in den Zoo bis zur Reise nach Südafrika. Auch Museen stehen auf der Ausflugsliste. Städtereisen nach Straßburg, Brüssel, Berlin, Prag oder Dresden hätten die Senioren bereits hinter sich gebracht. Auch in Irland sei man schon gewesen, sagt Oldiges.

Doch kümmere man sich auch um Vorsorge. So habe jedes Mitglied eine sogenannte Notfall-Mappe erhalten. Darin befinden sich alle wichtigen Telefonnummern von Ärzten und Notdiensten, aber auch Informationen zur Person und mögliche Krankheiten. Auch Vorsorgevollmachten und Testamente fänden sich darin wieder. „Eine gute Sache“, wie Oldiges findet. Teilnehmen können alle ab 60 Jahren, sagt der Vorsitzende. Regelmäßige Frühstücks- und Nachmittagscafés gehörten ebenso wie Vorträge zum Angebot der Gruppe. „Wir haben regelmäßig Besuch von einem Fahrlehrer und bekommen Informationen zur Teilnahme am Straßenverkehr“, berichtet Oldiges. Neben weiteren festen Terminen wie einer Weihnachtsfeier und einem Grillfest im Sommer runden Klön- und Spielabende das Angebot ab.

Gemeinsam mit Johann Scholübbers, Maria Kleene und Anneliese Markus ist Oldiges im Vorstand aktiv und plant die Aktivitäten über das Jahr durch. Und auch in den nächsten zwei Jahren werde sich dies vorerst nicht ändern. „Ich mache weiter“, sagt Oldiges.