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Debatte um multiresistente Keime MRSA-Wette: Landwirte im Emsland melden Sieg

Einer von 355: Auch der EZG-Vorstandsvorsitzende Heinz-Joachim Schmitz hatte sich dem Test vor zwei Wochen gestellt. Foto: Gerd SchadeEiner von 355: Auch der EZG-Vorstandsvorsitzende Heinz-Joachim Schmitz hatte sich dem Test vor zwei Wochen gestellt. Foto: Gerd Schade

Lorup. Landwirte tragen nicht häufiger die multiresistenten Krankenhauskeime in sich als andere Menschen. Zu diesem Ergebnis kommt die Auswertung eines Massenkeimtests, dem sich vor zwei Wochen in Lorup exakt 355 Personen freiwillig unterzogen haben.

Die Resultate aus einer Osnabrücker Laborarztpraxis wurden am Donnerstag im Büro der Erzeugergemeinschaft (EZG) für Qualitätsvieh Hümmling präsentiert, der mehr als 500 Landwirte aus dem nördlichen Emsland und den Niederlanden angehören. De

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MRSA steht für Methicillin-resistente Staphylococcus aureus – das sind Keime, bei denen im Fall einer Erkrankung viele Antibiotika nicht mehr anschlagen. Experten unterscheiden verschiedene MRSA-Typen. In Tierbeständen gibt es oft den Typ LA-MRSA, von dem man inzwischen weiß, dass er auch Menschen besiedelt, die in Tierställen arbeiten, wie Landwirte oder Tierärzte. Um eine Vermischung von HA-MRSA und LA-MRSA zu vermeiden, werden mittlerweile häufig beim Krankenhausaufenthalt Patienten aus der Landwirtschaft oder Tierärzte auf diese Keime hin untersucht und auch von anderen Patienten getrennt. dpa

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