Keine Anliegerbedenken mehr Lagerfläche von Biogasanlage in Vrees wird erweitert

Von Heinz Benken

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Vrees. Gegen die Erweiterung der Lagerfläche der Biogasanlage Heymann und Büter bestünden keine Anliegerbedenken mehr, berichtete Bürgermeister Heribert Kleene in der Ratssitzung der Gemeinde Vrees. Nach vielen Gesprächen zwischen Anliegern, der Gemeinde und den Betreibern war ein Einvernehmen über einen städtebaulichen Vertrag erzielt worden.

Das Blockheizkraftwerk an der Anlage wird mit einer besseren Schalldämmung versehen und die Entwässerung auf dem Gelände verbessert. Der Gemeinderat hatte Ende vergangenen Jahres einer Vergrößerung der Sonderbaufläche der Biogasanlage zugestimmt. Die Betreiber benötigen Platz für eine Erweiterung der Maislagerfläche und legen außerdem ein Auffangbecken für Regenwasser an. Teil des städtebaulichen Vertrags ist auch der Ausbau der Straße „Alte Heide“. Die Kosten teilen sich die Gemeinde und die Betreiber der Biogasanlage.

Darüber hinaus wird das Gewerbegebiet nördlich der Peheimer Straße vergrößert. Die neue 2,5 Hektar große Gewerbefläche „Lehmkuhlen II“ wird verkehrstechnisch mit dem bestehenden Industriegebiet verbunden. Betriebe, die sich dort ansiedeln wollen, können sich bei der Gemeinde Vrees melden.

Zudem wird die Straßenbeleuchtung um drei LED-Lampen erweitert. Aufgestellt werden sie an den Grillplätzen an der „Alten Heide“ und „In den Straßen“. Eine weitere Spende in Höhe von 15000 Euro der Sparkasse Emsland ist für das Projekt „Altwerden in Vrees“ eingegangen.

Neben Ferienwohnungen will die Reitstation vor dem Eleonorenwald auch eine Betriebsleiterwohnung einrichten. Der „Triftweg“ zum Eleonorenwald sei fast fertig, berichtete Kleene. Auf einer Länge von rund 500 Metern müsse der Schotterweg nur noch vervollständigt werden. Zuschüsse erwartet die Gemeinde durch Landesmittel aus dem Waldbauprogramm.

Rund 90000 Euro werde der Ausbau der parallel laufenden Straße „Hohe Sand“ kosten, der noch in diesem Frühjahr erfolgen werde.


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