Seit einem Jahr geöffnet Großes Engagement beim Sozialen Kaufhaus in Werlte

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Nach einem Jahr ziehen (von links) Hans Bruns, Annemarie Pennemann und Ursula Naujok Bilanz. Foto: Jan-Hendrik KuntzeNach einem Jahr ziehen (von links) Hans Bruns, Annemarie Pennemann und Ursula Naujok Bilanz. Foto: Jan-Hendrik Kuntze

Werlte. Das Soziale Kaufhaus in Werlte hat nach einem Jahr des Bestehens eine positive Bilanz gezogen. Getragen wird das Kaufhaus vom Sozialdienst Katholischer Frauen und Männer (SKFM) in Papenburg.

„Mit dem Standort Werlte wurde eine Lücke geschlossen“, sagte Diakon Hans Bruns anlässlich des Jubiläums während eines Pressegesprächs. Neben den Standorten in Papenburg und Aschendorf ist Werlte die südlichste Anlaufstelle im nördlichen Emsland. Das Einzugsgebiet des Kaufhauses reicht dabei bis in das Cloppenburger Land hinein. Allerdings hat sich das Geschäft nicht nur für Bedürftige zu einer beliebten Adresse entwickelt. Auch viele Normalverdiener kauften gerne in dem Laden ein, wie Bruns mitteilt.

Als das Kaufhaus in der Vorweihnachtszeit des vergangenen Jahres an den Start ging, hatte niemand damit gerechnet, dass täglich mehr als 30 Kunden in das Kaufhaus kommen. Doch der Zulauf sei nach der damaligen Adventszeit nicht abgeebbt, erzählt Bruns. „Zu Beginn gab es viele Skeptiker“, erinnert sich Annemarie Pennemann, die das Kaufhaus in Werlte leitet – auch was die Unterstützung durch Ehrenamtliche angeht. Doch die Optimisten sollten am Ende recht behalten, denn das Engagement der Werlter konnte sich sehen lassen.

Eröffnung vor einem Jahr

Zum einen wurde das ehemalige Wohnhaus an der Hauptstraße mit finanziellen und materiellen Spenden zu einem sozialen Kaufhaus umfunktioniert. Doch auch von der Anzahl der Freiwilligen, die seit der Eröffnung ihren Dienst bei der Sortierung und dem Verkauf der Spenden tun, war groß. 40 ehrenamtliche Verkäuferinnen und Verkäufer sind bis heute im Sozialen Kaufhaus aktiv.

Ebenfalls ist im Gebäude des Kaufhauses schon seit mehreren Jahren eine Ausgebestelle der Tafel beheimatet sowie auch eine Sozialberatungsstelle. Die zukünftigen Pläne sehen vor, das Angebot in diesem Bereich, um Integrationshilfe zu erweitern.

In der nun bevorstehenden Weihnachtszeit sind Sachspenden für Kinder wieder verstärkt gefragt. Spielzeug jeglicher Art, aber auch Bücher – vor allem Bestseller – werden besonders gerne genommen. Das Kaufhaus hat montags bis donnerstags von 14 bis 17 Uhr geöffnet.


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