Naturschutz ein Themenschwerpunkt Heimatbund präsentiert das 61. Emsland-Jahrbuch

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Druckfrische Exemplare der 61. Ausgabe des Emsland-Jahrbuches präsentierten Josef Grave, Julia Schulte to Bühne und Hermann Bröring (von links) während der Mitgliederversammlung des Emsländische Heimatbundes. Foto: J. KemkerDruckfrische Exemplare der 61. Ausgabe des Emsland-Jahrbuches präsentierten Josef Grave, Julia Schulte to Bühne und Hermann Bröring (von links) während der Mitgliederversammlung des Emsländische Heimatbundes. Foto: J. Kemker

jke Lorup. Die 61. Ausgabe des Emsland-Jahrbuches hat der Emsländische Heimatbund (EHB) auf einer Mitgliederversammlung am Montag in Lorup präsentiert. Mit einer Auflage von 8000 Exemplaren ist es nach Angaben des Heimatbundes die auflagenstärkste Neuveröffentlichung im Emsland.

In einem Kurzvortrag stellte Geschäftsführer Josef Grave die Themenschwerpunkte der Ausgabe vor. Dazu zählen der Naturschutz sowie die bebaute und unbebaute Landschaft. Dazu finden sich in dem Jahrbuch Aufsätze über die Erhaltung des Theikenmeers auf dem Hümmling von Andreas Schüring und über die alten Kulturlandschaften der Meppener Kuhweide sowie der Wachendorfer Heide von Tobias Böckermann. Zugleich dokumentiert das Jahrbuch laut Grave, wie im Emsland im Wandel der Zeit über den Umgang mit der Landschaft gedacht wurde und wird.

Neben dem Naturschutz sind auch Beiträge über die Kunst auf Schloss Clemenswerth und die Besonderheiten des Plattdeutschen Theaters in der emsländischen Region erschienen. „Das breite Spektrum reicht vom Landschaftsbild und der Kulturgeschichte bis hin zur Stadtarchäologie und Plaatzenforschung“, erklärte Josef Grave.

Die Geschäftsführerin des Niedersächsischen Heimatbundes, Julia Schulte to Bühne, stellte in ihrem Vortag eine Strategie vor, die den Heimatvereinen dabei helfen soll, Menschen für die eigene Heimat zu begeistern. Zunächst müsse sich jeder Verein darüber Gedanken machen, welche Zielgruppe er ansprechen wolle und wie deren Aufmerksamkeit gewonnen werden kann. Die Heimatvereine sollten laut Schulte to Bühne Themen finden, die nicht nur vor 80 Jahren interessant erschienen, sondern auch heute noch die Heimat beeinflussen würden. „Schließlich bedeutet die Heimat auch ein Stück weit Tradition, die mit Begeisterung weitergegeben werden muss.“

„Es gibt kein Thema und keine Zielgruppe, mit dem sich ein Heimatverein nicht befassen kann“, erklärte der Vorsitzende des EHB, Hermann Bröring. Dabei sei die Aufgabenvielfalt bei mehr als 70 Vereinen gewaltig. Aus diesem Grund möchte der EHB über seinen Internetauftritt einen Katalog veröffentlichen, in dem alle Vereine ihre Projekte vorstellen. Aus dieser Auswahl hätten andere Heimatvereine die Möglichkeit, Ideen und Anregungen zu erhalten.

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