Insekten ziehen in Vogelhaus ein Riesiges Hornissen-Nest in Werlte entdeckt

Von Birgit Brinker

Im Vogelhaus hat das Hornissenvolk einen Unterschlupf gefunden. Foto: Birgit BrinkerIm Vogelhaus hat das Hornissenvolk einen Unterschlupf gefunden. Foto: Birgit Brinker

Werlte. Eine außergewöhnliche Entdeckung hat Aloys Resing aus Werlte gemacht. Ganz in der Nähe seines Grundstückes hat er ein Hornissennest entdeckt.

Das Nest, das die emsigen Tiere in und unter ein Schwalbenhaus gebaut haben, ist von besonderer Größe. Nicht nur das Schwalbenhaus selbst ist komplett von den Insekten bewohnt, auch darunter schaut es noch gut einen halben Meter hervor.

Das ist jedoch kein Grund zur Sorge. Hornissen sind in der Regel nicht aggressiv. Sie stechen nur selten und interessieren sich auch nicht für den „Süßkram“ von Menschen, da sie sich in der Regel von Insekten ernähren. Sollten sie doch einmal zustechen, wenn sie beispielsweise versehentlich eingeklemmt werden oder ihr Nest manipuliert wurde, so ist ihr Stich nicht gefährlicher als der einer Wespe oder Biene.

Spätestens Anfang November ist das Nest leer, da das Volk abgestorben ist. Ein altes wird von den Hornissen nicht noch einmal bezogen, jedoch von anderen nützlichen Insekten gerne zur Überwinterung genutzt. Hornissen stehen hierzulande unter Naturschutz.

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