Dimmbare LED-Straßenbeleuchtung In Werlte wird es nicht wieder dunkel

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Werlte. In der Werlter Ortsmitte direkt vor dem Werlte Center regieren die Straßenbauer, die hier zurzeit unter anderem den ersten Abschnitt der Hauptstraße völlig neu anlegen. Ein modernes Lichtkonzept wird in Zukunft dafür sorgen, dass es in Werlte nicht wieder dunkel wird. Im Hintergrund arbeitet indes der Künstler Mandir Tix aus Lienen in Nordrhein-Westfalen in seinem Atelier. Er wird dem „Tor zu Werlte“ die künstlerische Note geben.

Direkt vor dem Werlte Center wird rechts- und linksseitig der neuen Hauptstraße jeweils ein künstlerisches Element entstehen, das der gelernte Steinbildhauer anfertigen wird. Das erklärten Dieter Cloppenburg und Wilfried Schwarte vom Fachbereich Bauen der Samtgemeindeverwaltung.

Dabei handelt es sich auf beiden Seiten um Steinmuster, die auf beiden Seiten der Hauptstraße jeweils ein Zahnrad nachbilden. Aus diesen Zahnrädern ragen später Sandsteinstelen empor. „Diese werden mit Symbolen versehen, die für Werlte stehen“, beschreiben Cloppenburg und Schwarte die Intention des Kunstwerks. Dabei werde auf der einen Seite der Schwerpunkt auf die Gegenwart der Gemeinde gelegt. „Hier werden Symbole für Industrie, Landwirtschaft, Handel und Erneuerbare Energien auf den Stelen zu sehen sein“, so Cloppenburg und Schwarte.

Auf der anderen Straßenseite wird die Historie Werltes im Fokus stehen. Hier werden Wappen, symbolische Hünensteine und das Kloster Corvey auf den 30x30 Zentimeter messenden Stelen zu sehen sein. Das Kloster spielt insofern eine Rolle, als dass sich Werlte lange Zeit im Besitz des Klosters befunden hat. Die letztgültige Gestaltung der Stelen ist allerdings noch nicht beschlossen.

Das Zahnrad findet sich auch im Wappen der Gemeinde wieder. Es symbolisiert die Haupterwerbszweige der Einwohner: Handel, Gewerbe, Eisen verarbeitende Industrie und Textilindustrie. Die fünf Speichen stehen für die Zusammengehörigkeit der Ortsteile Bockholte, Ostenwalde, Wehm, Werlte und Wieste.

Mit dem Baufortschritt des Dorferneuerungsprojektes sind Cloppenburg und Schwarte indes sehr zufrieden. Laut Wilfried Schwarte werden ab Anfang Oktober die Restarbeiten wie die Installation der Beleuchtung und das Aufstellen von Bänken durchgeführt. Spätestens zur Kirmes in zwei Wochen soll der Verkehr wieder ungehindert durch den Ort rollen können. Bereits freie Fahrt gibt es wieder auf der Hauptstraße, die nun beim Werlte Center vorfahrtberechtigt in die Loruper Straße abknickt.

Eine Besonderheit wird schon in den Wintermonaten dafür sorgen, dass es auf den neu gestalteten Straßenzügen nicht wieder dunkel wird. Laut Wilfried Schwarte wird hier ein LED-Beleuchtungskonzept umgesetzt, das es erlaubt, die Helligkeit der Straßenbeleuchtung automatisch zu steuern. Damit könne erreicht werden, dass das Licht nachts anbleibt, aber die Lampen dann nicht so hell leuchten. „Das gibt den Bürgern ein zusätzliches Sicherheitsgefühl, weil immer etwas Licht da ist“, freuen sich Cloppenburg und Schwarte. Laut Bauingenieur Schwarte kann trotz der künftigen Dauerbeleuchtung eine Energieeinsparung erreicht werden.


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