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Werlter Familie freut sich über die Ankunft der „fünften Generation“ „Ich bin richtig gerne Oma“

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Eine Familie, fünf Generationen: Das Bild zeigt (von links) den kleinen Florian zusammen mit Mutter Carina, Oma Renate, Uroma Ulrike und Ururoma Hertha. Foto: privatEine Familie, fünf Generationen: Das Bild zeigt (von links) den kleinen Florian zusammen mit Mutter Carina, Oma Renate, Uroma Ulrike und Ururoma Hertha. Foto: privat

Werlte. „Wir freuen uns sehr, dass wir eine Fünfgenerationenfamilie sind.“ Das sagen Renate Biener und ihre Mutter Ulrike Schürmann aus Werlte. Deren acht Wochen alter Enkel beziehungsweise Urenkel Florian hat dafür gesorgt, dass dieses stolze Ergebnis aufgewiesen werden kann.

Florians Ururoma ist Hertha Garber aus Quakenbrück. Sie ist 85 Jahre alt und noch äußerst aktiv. Selbst das Autofahren bereitet ihr keine Schwierigkeiten. Während des Krieges hat sie an ihrem 20. Geburtstag geheiratet. Sie und ihr späterer Ehemann sind auf einem Fahrrad von Quakenbrück aus nach Petershagen bei Minden geradelt, um dort den „Bund fürs Leben“ zu schließen. Wenn die Zeit auch schwer war, so hat das Ehepaar Garber den Kopf nicht hängen lassen und sich allen Lebensaufgaben gestellt, erinnern sich Tochter und Enkelin.

Die Tochter von Hertha Garber, Ulrike Schürmann (65 Jahre), Uroma von Florian, berichtet: „Mit meinem Ehemann Hermann bin ich im Alter von 18 Jahren von Borg bei Quakenbrück nach Werlte gekommen. Bereits mit 21 Jahren hatte ich drei Kinder, darunter Renate, die heutige Oma von Florian.“ Noch mit über 40 Jahren habe sie den Führerschein gemacht, „nachdem die Kinder aus dem Haus waren“. Es sei „wunderschön“, jetzt den Urenkel aufwachsen zu sehen. „Als meine Mutter 85 wurde, konnten wir uns schon als Fünfgenerationenfamilie präsentieren.“

Ein gutes Gefühl

Renate Biener ist nun mit 46 Jahren Oma geworden. Sie sagt: „Es fühlt sich gut an, dass die Familie wächst, und da meine Oma noch so rüstig ist, ist es durchaus möglich, dass sie auch noch die sechste Generation erleben kann.“ Sie und ihr Ehemann Paul seien „regelrecht verrückt“ nach ihrem Enkelkind. „Wir haben in unserem Haus ein Kinderzimmer für Florian eingerichtet. Einmal in der Woche ist der sogenannte Omatag. Wenn ich von meiner Arbeit als kaufmännische Angestellte aus Essen (Oldenburg) abends nach Hause komme, sind Carina und Florian schon da.“ Das Abendbrot stehe auf dem Tisch, und wenn möglich, komme auch ihre Mutter hinzu, um das neue Familienleben mit ihrem Urenkel zu genießen. Carina und Florian blieben dann über Nacht in Werlte, und so sei ausreichend Gelegenheit, sich zum Beispiel über die kleinen Fortschritte, die das jüngste Familienmitglied macht, zu unterhalten.

Renate Biener ist stolz auf ihren Enkel: „Für sein Alter ist Florian schon recht weit. Ich glaube, es liegt auch daran, dass unsere Tochter sich so intensiv und liebevoll um ihr Kind kümmert.“ Sie lasse ihre Arbeit für zwei Jahre ruhen, um für ihren Sohn da zu sein. Aber auch „Oma Renate“ ist für Florian da: „Obwohl ich beruflich stark eingebunden bin, nehme ich mir die Zeit, neben dem Omatag in Werlte häufig auch nach Oldenburg zu fahren, wo meine Tochter mit ihrem Mann Jens und Florian wohnt. Ich bin richtig gern Oma.“


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