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Staatssekretär Paschedag zu Gast 3N-Kompetenzzentrum in Werlte ist auf dem richtigen Weg

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<em>Auch Staatssekretär Udo Paschedag</em> (rechts) ermittelte im Klimacenter in Werlte seinen persönlichen CO2-Fußabdruck. Das von Schülern entwickelte Computerprogramm wird künftig Teil der Ausstellung im Klimacenter sein. Foto: Hermann HinrichsAuch Staatssekretär Udo Paschedag (rechts) ermittelte im Klimacenter in Werlte seinen persönlichen CO2-Fußabdruck. Das von Schülern entwickelte Computerprogramm wird künftig Teil der Ausstellung im Klimacenter sein. Foto: Hermann Hinrichs

Werlte. Der Staatssekretär im niedersächsischen Landwirtschaftsministerium, Udo Paschedag, hat sich nun persönlich ein Bild von der Arbeit im 3N-Kompetenzzentrum in Werlte gemacht. Zum Auftakt stellte eine Schülergruppe ihr „TheoPrax“-Projekt „CO2-Fußabdruck“ vor, im Anschluss erläuterten die Verantwortlichen vom 3N-Vorstand die Aufgaben und Ziele des Zentrums.

Hans Joachim Harms, Direktor der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, hob im Namen des Vorstandes das gemeinsame Engagement des Landes Niedersachsen und der 3N-Gründungsmitglieder hervor, zu denen der Landkreis Emsland, die Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen (HAWK), die Landwirtschaftskammer, die Niedersächsischen Landesforsten sowie die Samtgemeinde Werlte und die Gemeinde Werlte zählen. 3N beweise, dass vernetzte Strukturen zu einem hohen Mehrwert führen. Dieses belege die landesweite Informationsstelle mit ihren vielen Aktivitäten und Projekten, die durch die Geschäftsstelle in Werlte und das 3N-Büro in Göttingen betreut werden, so Harms.

Geschäftsführerin Dr. Marie-Luise Rottmann-Meyer erklärte, dass mittlerweile 25 niedersächsische Unternehmen und Institutionen Mitglieder und Förderer des Niedersachsen-Netzwerkes geworden sind, das seit 2011 als gemeinnütziger Verein geführt wird.

Paschedag betonte, dass 3N mit seinen Initiativen zur ökologischen Aufwertung der Landschaft und der Suche nach Alternativen zum Maisanbau für Biogasanlagen auf dem richtigen Weg sei. Die Ökobilanzierung von Energiepflanzen und deren Umwandlungsverfahren hätten dabei besondere Priorität. Besonders beeindruckt zeigte sich der Staatssekretär vom Klimacenter mit seinen Ausstellungsbereichen zum nachhaltigen Bauen und effizienter Energietechnik.

„Werlte ist ein wichtiger Kompetenzstandort für erneuerbare Energien geworden“, freuten sich Werltes Bürgermeister Willfried Lübs und Samtgemeindebürgermeister Werner Gerdes. Das von der Audi AG geplante „Power-to-gas“-Projekt in Werlte, das Thomas Götze von EWE vorstellte, und der Besuch des Energiepflanzenversuchsfeldes der Landwirtschaftskammer machten dieses deutlich.

Als ein Staatssekretär, der auf Menschen zugehen kann, zeigte sich Paschedag im Gespräch mit den Schülern Ole Hellmers, Simon Dünhöft und Eduard Hammer vom Beruflichen Gymnasium Technik der BBS Papenburg. Sie stellten gemeinsam mit ihrem Fachlehrer Bernd Albers das von ihnen in Zusammenarbeit mit 3N durchgeführte Projekt „CO2-Fußabdruck“ vor. Das Computerprogramm ermöglicht es jedem, den persönlichen jährlichen Ausstoß an Kohlenstoffdioxid zu ermitteln. Laut Albers und dem stellvertretenden BBS-Schulleiter Peter Peters ist diese Arbeit so gelungen, dass sie zum Bundestheopraxpreis vorgeschlagen werden soll.

Diesen Eindruck hatte offenbar auch Staatssekretär Paschedag, der spontan zusagte, dieses Onlineangebot mit der Internetseite des Ministeriums zu verknüpfen. Laut Lehrer Albers wird jeder Interessierte dieses Angebot in spätestens 14 Tagen auf der Internetseite von 3N unter der Adresse www.3-n.inf o nutzen können.


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