Rat ändert Flächennutzungspläne Gemeinde Rastdorf kann Gewerbegebiet erweitern

Das Gewerbegebiet in Rastdorf wird um drei Hektar in südlicher Richtung erweitert. Foto: Moormann/ArchivDas Gewerbegebiet in Rastdorf wird um drei Hektar in südlicher Richtung erweitert. Foto: Moormann/Archiv

Werlte/Rastdorf. Der Samtgemeinderat hat auf seiner jüngsten Sitzung zahlreiche Flächennutzungsplanänderungen aut den Weg gebracht. Für die Gemeinde Rastdorf heißt das, dass das Gewerbegebiet nun erweitert werden kann.

Mit dem Feststellungsbeschluss steht die vor knapp zwei Jahren in die Politik eingebrachten Änderung nun vor der Umsetzung. Insgesamt ist eine gut sechs Hektar große Fläche überplant worden, von der jetzt drei Hektar erschlossen werden. Diese Fläche war von der Gemeinde Rastdorf erworben worden, da die Flächen im elf Hektar großen Gebiet am Gewerbering zur Neige gingen. Das neue Areal schließt sich direkt an das bestehende an. 

Eine Erweiterung steht auch im Werlter Gewerbegebiet an. Durch den Ankauf eines benachbarten Gebäudes hat ein Bau- und Heimwerkermarkt die Möglichkeit einer baulichen Erweiterung. Neben einer Änderung des Bebauungs- und Flächennutzungsplans muss die raumordnerische Verträglichkeit der Erweiterung geprüft werden, hieß es weiter im Samtgemeinderat. Dieses Verfahren, in dem es unter anderem um das innenstadtrelevante Sortiment geht, wird zurzeit vom Landkreis Emsland durchgeführt. Dementsprechend hat der Rat beschlossen, alle weiteren nötigen Schritte durchzuführen.

In Vrees wird - wie in Rastdorf - der Platz für Gewerbetreibende zu klein. Deshalb plant die Gemeinde, ein 15 Hektar großes Gebiet am Bischofsbrücker Weg zu erschließen. Den Grunderwerb hat die Kommune bereits vorangetrieben, eine Tierhaltungsanlage in dem Gebiet wird entfernt, an dieser Stelle soll ein neuer Bauhof entstehen. Auch in diesem Vorhaben werden alle weiteren Verfahrensschritte durchgeführt und die Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange vom Rat beschlossen. 

Auch im Werlter Stadtteil Bockholte besteht nach wie vor eine große Nachfrage an Bauplätzen. Im bestehenden Baugebiet wurde vor geraumer Zeit das letzte Baugrundstück veräußert. Nunmehr konnte in Bockholte ein Grundstück mit einer Größe von knapp 26.000 Quadratmetern erworben werden, das für die Ausweisung eines Baugebietes geeignet ist. Dieses Grundstück befindet sich nördlich der Bockholter Straße (K 122) und südlich der Straße „Zum Busch“. Im Flächennutzungsplan ist diese Fläche derzeit als landwirtschaftliche Fläche ausgewiesen und muss daher entsprechend geändert werden. Einstimmig sprach sich der SG-Rat dafür aus, einen entsprechenden Aufstellungsbeschluss zu fassen und die notwendigen ersten Verfahrensschritte wie die frühzeitige Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange sowie die frühzeitige Bürgerbeteiligung durchzuführen. 


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