Ausschuss für Änderung Ganztagsschulbetrieb in Lorup soll offene Züge erhalten

Am 1. Oktober entscheidet der Werlter Samtgemeinderat über das Ganztagsangebot an der Grund- und Oberschule Lorup. Foto: Archiv/FreiAm 1. Oktober entscheidet der Werlter Samtgemeinderat über das Ganztagsangebot an der Grund- und Oberschule Lorup. Foto: Archiv/Frei
Karsten Frei

Lorup. Die Änderung des Ganztagsschulbetriebs an der Grund- und Oberschule Lorup steht bevor. Der Schulausschuss der Samtgemeinde hat sich für die Einführung von offenen Zügen im teilgebundenen Angebot ausgesprochen.

Die Grund- und Oberschule Lorup hatte einen Antrag auf Änderung des Ganztagsschulbetriebs gestellt. In der Sitzung des Schulausschusses im Februar wurde über mögliche Auswirkungen der beabsichtigten Änderung des Ganztagsschulbetriebes an der Schule informiert und beraten. Der Antrag der Grund- und Oberschule beinhaltet die Umwandlung der teilgebundenen Ganztagsschule in eine teilgebundene Ganztagsschule mit offenen Zügen in den Jahrgängen fünf bis sieben der Oberschule.

Wie Werltes Erster Samtgemeinderat Christian Rüve auf Nachfrage unserer Redaktion mitteilt, wurde seinerzeit der Wunsch geäußert, dass die Schulleitung eine Elterninformationsveranstaltung durchführt, um vor der Entscheidung einen Gedankenaustausch zu ermöglichen. Diese Elterninformationsveranstaltung habe in Lorup stattgefunden. Neben zahlreichen Eltern waren laut Rüve auch die Mitglieder des Schulausschusses sowie Vertreter des Schulträgers und der Landesschulbehörde dabei. So sei ein Meinungsbild geschaffen worden, erklärte Rüve. Trotz eines durchdachten Konzeptes stellte Rüve fest, dass die Änderung des Ganztagsschulbetriebs eine Reduzierung des Bildungsangebotes mit sich ziehe. 

Eine Befragung der Eltern zu Beginn des Jahres hatte ergeben, dass diese mit der derzeitigen Organisationsform unzufrieden waren. Daraufhin hatte die Schule das Konzept erstellt. Denach sollen die Klassen fünf bis sieben durch neue, offene Ganztagsschulzüge in die teilgebundene Ganztagsschule integriert werden. Die bisher angebotenen Inhalte wie Lernzeit, Hausaufgabenbetreuung und Förderunterricht können dabei auch in Zukunft in offener und somit für die Schüler freiwilliger Form angeboten werden. 

Ein Antrag der Schule kann nur im Einvernehmen mit dem Schulträger, also mit Zustimmung der Samtgemeinde, gestellt werden. Bis zum 1. Dezember muss dieser eingereicht sein, um zum Schuljahr 2020/21 mit der neuen Organisationsform zu starten. Der Samtgemeinderat hat in seiner Sitzung am 1. Oktober das letzte Wort in dieser Angelegenheit. Der Schulausschuss sprach sich bei zwei Gegenstimmen und einer Enthaltung mehrheitlich für die Änderung aus. 


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