Burgdorf bei Wessels Regeltechnik Vreeser Unternehmen beeindruckt Landratskandidat

Dem Unternehmen Wessels Regeltechnik in Vrees stattete der CDU-Landratskandidat Marc-Andre Burgdorf (Vierter von rechts) einen Besuch ab. Foto: Lisa Jakobi/GemeindeDem Unternehmen Wessels Regeltechnik in Vrees stattete der CDU-Landratskandidat Marc-Andre Burgdorf (Vierter von rechts) einen Besuch ab. Foto: Lisa Jakobi/Gemeinde

Vrees. Einen Einblick in die Abläufe des Unternehmens Wessels Regeltechnik in Vrees hat der CDU-Landratskandidat Marc-Andre Burgdorf bei einem Besuch bekommen.

Wie die Verwaltung mitteilt, fand der Besuch auf Einladung des CDU-Ortsverbandes statt. Neben der Vorstellung des Betriebes wurde auch über die Zukunft des ländlichen Raumes diskutiert.

Mehrere Standbeine

Das Ehepaar Bernhard und Ingrid Wessels gründeten der Verwaltung zufolge ihren ersten Elektromaschinenbaubetrieb im Jahr 1992 in Cloppenburg. Im Jahr 1997 wurde das Unternehmen Wessels Regeltechnik in Betrieb genommen. Die Firmeninhaber legten nach eigenen Angaben Wert darauf, ihren Betrieb auf mehrere Standbeine zu festigen. Heute sei das Unternehmen mit seinen 80 Arbeitnehmern im Stalllüftungs- und Stahlhallenbau, in der Sonnenenergie sowie bei Holzheizungen weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt.

Starker und innovativer Mittelstand

Burgdorf zeigte sich beeindruckt von dem Familienbetrieb. Er sei ein weiteres Beispiel für den starken und innovativen Mittelstand, der die Region ausmache. Gleichzeitig sei es eine Stärke des Emslandes, dass auch kleine Gemeinden Gewerbegebiete haben und Ansiedlung betreiben und so Arbeitsplätze vor Ort gegeben sind.

Landwirte nicht „Buhmänner der Nation“

Ein Thema während des Besuchs war auch die Entwicklung der Landwirtschaft, die der Verwaltung zufolge in einem Strukturwandel begriffen sei und vor großen Problemen stehe. Man sei sich einig gewesen, dass die Bauern nicht zu Buhmännern der Nation gestempelt werden dürften, sondern einen wichtigen Wirtschaftsfaktor darstellen und letztlich unsere Ernährung sicherstellen würden.

„Wir brauchen starke Dörfer“

Generell ging es zudem um die Frage, wie der ländliche Raum gestärkt werden könne. Burgdorf bekannte sich klar zu den emsländischen Dörfern: „Wir brauchen starke Dörfer. Es darf uns nicht passieren, dass Dörfer wie in anderen Teilen Niedersachsens aussterben und die Menschen wegziehen.“ Als Handlungsschwerpunkte kristallisierten sich in der Diskussion insbesondere die ärztliche Versorgung, die Nahversorgung und das seniorengerechte Wohnen heraus. Burgdorf dankte Bürgermeister Heribert Kleene und der Vreeser Bevölkerung für ihr Engagement. Vrees sei ein Musterbeispiel für Engagement und Modell der Samtgemeinde.


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