Siebenstellige Investition Möhlenkamp baut in Lorup neue Halle für Düngemittel

Spatenstich in Lorup: (von links) Bürgermeister Wilhelm Helmer, Kreisdezernent Marc-André Burgdorf, Rudolf Schomaker (Betreiberfirma MSP), Günter und Norbert Möhlenkamp, Stefan Rübner (MSP), Frank Osteresch (Firma Kreutzjans), Architekt Berthold Henschel und Lars Rübner (MSP). Foto: Mirco MoormannSpatenstich in Lorup: (von links) Bürgermeister Wilhelm Helmer, Kreisdezernent Marc-André Burgdorf, Rudolf Schomaker (Betreiberfirma MSP), Günter und Norbert Möhlenkamp, Stefan Rübner (MSP), Frank Osteresch (Firma Kreutzjans), Architekt Berthold Henschel und Lars Rübner (MSP). Foto: Mirco Moormann
Mirco Moormann

Lorup. Auf dem Gelände des Kraftfutterherstellers Möhlenkamp am Königshook in Lorup entsteht eine neue Halle für die Herstellung von Düngemitteln.

Wie Geschäftsführer Norbert Möhlenkamp beim offiziellen Spatenstich zum Baustart mitteilte, entsteht eine 16.000 Quadratmeter große Halle, in der Mineraldünger und Spezialgranulate hergestellt werden sollen. Die Düngemittel, die europaweit vertrieben werden, können dort lose auf Lastwagen verladen, aber auch abgefüllt werden, so Möhlenkamp. 

Betreiber der Halle wird die 2015 gegründete MSP Fertilizer GmbH, bei der Möhlenkamp ebenfalls Geschäftsführer ist. Insgesamt sind mit den Brüdern Stefan und Lars Rübner sowie Rudolf Schomaker drei Partner mit im Boot, so Möhlenkamp. Der Bau der Halle, die im August planmäßig fertig sein soll, verursache Kosten "in siebenstelliger Höhe", sagte Möhlenkamp. 

20.000 Tonnen im Jahr

Pro Jahr sollen 20.000 Tonnen Düngemittel produziert werden, ein Ausbau der Kapazitäten sei aber, ebenso wie eine Erweiterung der Hallenkapazitäten, noch möglich. Über drei Silos sollen die Lastwagen nach Fertigstellung dann mit den Düngemitteln beladen werden können. 

Den Bau der Halle hatte der Gemeinderat im Mai 2016 verabschiedet. Zusammen mit dem Neubau der Futtermittelanlage und einer Errichtung von zwei Silos ist das Gelände am Loruper Ortsrand nun so bebaut, wie die Pläne es ursprünglich vorgesehen hatten. Bereits 2013 wurde eine Erweiterung der Rohstoffanlieferung von 250 auf 600 Tonnen am Tag beschlossen. Anwohner hatten eine weitere Erhöhung der Kapazitäten befürchtet. Diese werde es aber nicht geben, wie Möhlenkamp damals versicherte.


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