Brückenbau geplant Im Werlter Gewerbegebiet stehen Neuerungen an

Im Bereich rechts bis zur Harrenstätter Straße sollen neue Gewerbeflächen ausgewiesen werden. Im Vordergrund ist die Schlosserstraße zu sehen, die bald an die Umgehungsstraße angeschlossen werden soll. Foto: Mirco MoormannIm Bereich rechts bis zur Harrenstätter Straße sollen neue Gewerbeflächen ausgewiesen werden. Im Vordergrund ist die Schlosserstraße zu sehen, die bald an die Umgehungsstraße angeschlossen werden soll. Foto: Mirco Moormann

Werlte. Im Werlter Gewerbegebiet steht eine Erweiterung an zwei Stellen kurz bevor. Der Bau- und Wirtschaftsausschuss der Stadt hat sich zudem für den Neubau einer zweispurigen Brücke im Gewerbegebiet ausgesprochen.

Erst im vergangenen Jahr ist in Werlter Gewerbegebiet die erste Brücke gebaut worden, nun soll eine weitere folgen. Das Bauwerk über die Kasernenstraße soll laut Bauamtsleiter Dieter Cloppenburg der Verbindung der nördlich der Kasernenstraße gelegenen Betrieben mit den derzeitigen und zukünftigen Betrieben im Bereich nördlich der Sögeler Straße dienen. Dort sind bereits Flächen für die großflächige Ansiedlung und Erweiterung von Unternehmen ausgewiesen worden. Auch soll entlang der Sögeler Straße ein Güterbahnhof entstehen. 

Verkehr auf Umgehungsstraße entlasten

Die Kasernenstraße dient unter anderem als innerörtliche Umgehungsstraße und wird dementsprechend zukünftig stark frequentiert, so Cloppenburg. Zwischen den nördlichen und südlichen Betrieben gebe es gleichfalls intensive Verkehrsbeziehungen aufgrund der Produktionsstätte einer Firma im Norden und der geplanten Ansiedlung im Süden. Hierfür seien Warentransporte zwischen Nord und Süd erforderlich, die bei einer Kreuzung in dem Bereich den Verkehrsfluss und die Sicherheit auf der Kasernenstraße stark beeinflussen würden. 

Grafik: Sascha Nabrotzky/NOZ; Quelle: Google Maps


Eine Brücke ist deshalb unabdingbar. Entsprechende Untersuchungen hätten dies auch bestätigt, so Cloppenburg. Auch Stadtdirektor Ludger Kewe betonte, dass der Bau der Brücke wichtig für die weitere Entwicklung des Gewerbes ist. Um die planerischen Voraussetzungen zu schaffen, ist die Aufstellung eines Bebauungsplans erforderlich, für die sich der Ausschuss einstimmig aussprach. 


Auf der Erweiterungsfläche "Auf dem Sattel" stehen derzeit noch Trailer. Hier soll künftig Platz für Unternehmen geschaffen werden. Foto: Mirco Moormann


Ebenfalls einstimmig wurden die Pläne für die Erweiterung des Gewerbegebiets befürwortet. Wie Cloppenburg mitteilte, betreffe dies zwei Areale, eins an der Harrenstätter Straße und eins an der Straße "Auf dem Sattel", mit je fünf Hektar Größe. Hier sollen sich künftig Gewerbetreibende ansiedeln können oder Erweiterungen entstehen. Auch die Nachfrage sei nach wie vor vorhanden. 

Stadtrat beschließt

Die entsprechenden Bebauungspläne müssen nun noch vom Stadtrat am 4. April als Satzung beschlossen werden, dann steht der Umsetzung nichts mehr im Weg. Beide Vorhaben seien aus städtebaulicher Sicht sinnvolle Erweiterungen, so Cloppenburg. Das Areal an der Harrenstätter Straße soll über die Straße "Am Zirkel" erschlossen werden und einen Rad- und Fußweg zur Harrenstätter Straße bekommen.

Für den Brückenbau soll der Rat den Aufstellungsbeschluss fassen. Danach sollen alle weiteren Verfahrensschritte durchgeführt werden. Wie Kewe mitteilte, würden die Planung und der Bau der Brücke allerdings noch einige Jahre Zeit in Anspruch nehmen. 



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