Thema im Samtgemeinderat Sperrstunde in Samtgemeinde Werlte auf Prüfstand

In der Samtgemeinde Werlte steht das Thema Sperrstunde zur Debatte. Foto: Archiv/MoormannIn der Samtgemeinde Werlte steht das Thema Sperrstunde zur Debatte. Foto: Archiv/Moormann

Werlte. Nach einer schweren Körperverletzung auf einer Landjugendfete in Vrees ist die Sperrstunde in der Samtgemeinde Werlte wieder auf der Agenda. Die Politik will sich mit dem Thema bald befassen.

Wie Samtgemeindebürgermeister Ludger Kewe im jüngsten Samtgemeinderat mitteilte, werde die Sperrstunde sowohl im Samtgemeindeausschuss, als auch im Samtgemeinderat wieder zur Debatte gestellt. Zudem stehe das jährliche Gespräch mit der Polizei an, bei dem auch die Sperrstunde Gegenstand sein soll.

Samtgemeinderatsmitglied Heinz Schwarte (SPD) wies zudem auf zunehmenden Vandalismus hin, etwa am neuen Busbahnhof am Schulzentrum, wo regelmäßig Beschädigungen aufträten. Auch der Sportverein Sparta Werlte hat zunehmend mit Zerstörungen und Verschmutzungen auf dem Sportgelände an der Sögeler Straße zu kämpfen. 

Grund für die Diskussionen in der Samtgemeinde war eine brutale Körperverletzung auf einer Zeltfete in Vrees, bei der zwei junge Männer schwer verletzt wurden. Einer von ihnen musste nach Informationen unserer Redaktion im Krankenhaus in Osnabrück operiert werden, da er schwer am Auge verletzt worden war.

Seit dem Jahr 2010 gibt es in Werlte wieder eine Sperrstunde. Um drei Uhr nachts müssen Gaststätten und Zeltfeten beendet sein. Ausnahmen gibt es für Schützenfeste und Kirmes. Im Jahr 2006 war die staatliche Sperrstunde im Land Niedersachsen abgeschafft worden. 


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