Mehrheit der CDU dafür Diskussionen um Baumfällungen im Werlter Rat

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Die Bäume am Sportpark am Hilligenweg in Werlte werden nun auch gefällt. Foto: Archiv/BellingDie Bäume am Sportpark am Hilligenweg in Werlte werden nun auch gefällt. Foto: Archiv/Belling

Werlte. Am Hilligenweg in Werlte geplante Baumfällungen haben für eine Auseinandersetzung im Stadtrat gesorgt. Die SPD sprach sich gegen die Fällung aus, die Mehrheit der CDU stimmte dafür.

Wie Stadtdirektor Ludger Kewe mitteilte, sollen die Bäume am Sportgelände am Hilligenweg gefällt werden, da sie in einem schlechten Zustand seien. Bei der Fällung der Bäume an der gegenüberliegenden Seite, an der die neue Grundschule gebaut wird, seien die Schäden an den Bäumen zum Vorschein gekommen. Eine Prüfung der Verwaltung habe ergeben, dass die Bäume unterentwickelt seien und nur mit einer sehr aufwendigen Pflege zu retten seien. Eine gute Entwicklung der Bäume sei sehr schwer.

SPD für Erhalt der Bäume

Deshalb habe die Verwaltung vorgeschlagen, dass die Bäume gefällt werden und dafür eine Ersatzbepflanzung erfolgen soll. Im zuständigen Ausschuss hätte sich eine Mehrheit bei zwei Gegenstimmen der SPD für eine Fällung ausgesprochen. Heinz Schwarte (SPD) meinte, dass es der Stadt doch eher um die Optik der Bäume, als um den Zustand gehe. „So eine dürre Reihe ist nicht schön“, so Schwarte. Er schlug vor, dass versucht werden solle, die Bäume zu retten und abgewartet werden soll, wie sie aussehen, wenn die Schule erst einmal stehe.

Pflegeaufwand zu hoch

Werner Stürmeyer (CDU) erwiderte, dass die Bäume aufgrund des Zustandes „nur auf einem Bein stehen“. Sie hätten durch die größeren, jetzt gefällten Bäume im Laufe der Jahre sehr gelitten. Einer Pflege stünde „ein überdimensionaler Aufwand“ gegenüber, weshalb eine Fällung nötig sei.

Christoph Lorenz (SPD) sagte, dass sich die Bäume jetzt, wo die größeren Bäume entfernt seien, besser entwickeln könnten. Der stellvertretende Stadtdirektor Christian Rüve wies darauf hin, dass die Bäume im Kronenbereich zusammengewachsen waren. Sie könnten stehen bleiben, bekämen aber Probleme, so Rüve. Mit der Mehrheit der Stimmen der CDU sowie sechs Gegenstimmen der SPD und einer Enthaltung wurde beschlossen, dass die Bäume gefällt und neue als Ersatzmaßnahmen gepflanzt werden sollen.


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