500.000 Euro zur Verfügung Lorup sucht nach Vorschlägen für ein Großprojekt

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Ideen für die gemeinnützige Verwendung der Spende können im Rathaus Lorup vorgestellt werden. Foto: Archiv/GemeindeIdeen für die gemeinnützige Verwendung der Spende können im Rathaus Lorup vorgestellt werden. Foto: Archiv/Gemeinde

Lorup. Die Gemeinde Lorup möchte die Spende der Raiffeisenbank in Höhe von 500.000 Euro in das Dorf investieren. Gesucht werden Vorschläge für Projekte, die bei der Gemeinde eingereicht werden können.

Das Geld, das der Gemeinde bei der Eröffnung des Hümmlinger Energieparks überreicht worden war, soll für gemeinnützige Zwecke verwendet werden, sagte Bürgermeister Wilhelm Helmer auf der Ratssitzung am Donnerstagabend. Deshalb wolle man nun Ideen sammeln und dann eine Prioritätenliste erstellen, wie die Gelder ausgegeben werden sollen.

Projekt mit „Leuchtturmcharakter“

Ein größerer Teil der halben Million könnte in ein dauerhaftes Projekt „mit Leuchtturmcharakter“ investiert werden, so Helmer. Was genau das sein kann, das sollen die eingereichten Vorschläge genauer beleuchten. Hans Wilmes (CDU) ergänzte, dass das Vorhaben als eine Art Ideenwettbewerb gesehen werden könnte. Alle Ideen würden gesammelt und dann wieder im Rat beraten und beschlossen, so Helmer weiter. Wer Vorschläge machen möchte, melde sich bei der Gemeindeverwaltung im Rathaus. Fest stehe aber, dass das Geld „nicht voreilig und unüberlegt ausgegeben werden soll“, sagte Helmer. So würden zahlreiche kleine Beträge „irgendwo versickern und man sieht nichts davon“. Bislang sei noch kein Geld vergeben worden, so der Bürgermeister.

Förderverein fragt an

Einen Vorschlag zur Verwendung eines Teils machte Einzelkandidat Hans Rieken, der auch Vorsitzender des Fördervereins Schwimmbad ist. Er erklärte, dass der Verein nach einem gescheiterten Antrag auf Fördermittel beim Land nun erneut einen Anlauf gestartet habe. Aufgrund der aktuellen Preissteigerungen im Baugewerbe könnten die mit einer Million Euro kalkulierten Kosten aber ansteigen. Um für diesen Fall gewappnet zu sein, schlug er vor, dass 150.000 Euro aus der Spende für diesen Ausgleich genutzt werden können. „Natürlich nur, wenn auch die Fördermittel in Höhe einer halben Million kommen“, so Rieken weiter.

Ideen sammeln

Der Rat stimmte geschlossen dafür, dass zuerst alle Ideen gesammelt würden – auch der Vorschlag des Schwimmbad-Vereins –, und dass dann beschlossen werden soll, welches Projekt welche Summe erhält. Helmer warf ein, dass auch im Rahmen der Dorfentwicklung, für die sich Lorup gemeinsam mit Rastdorf und Vrees beworben haben, Projekte mit diesem Geld unterstützt werden können. Eine Zusage, ob die drei Gemeinden in diesem Jahr in das Programm aufgenommen werden oder nicht, wird im Frühjahr erwartet. Im vergangenen Jahr hatte dies nicht geklappt.


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