Diebstahl an Loruper Straße Ladendiebe nach Tat in Werlte im Schnellverfahren verurteilt

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Eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Sögel konnte die flüchtenden Ladendiebe stellen. Symbolfoto: dpaEine Streifenwagenbesatzung der Polizei Sögel konnte die flüchtenden Ladendiebe stellen. Symbolfoto: dpa

pm/dgt Werlte. Zwei nach Angaben der Polizei bundesweit agierende Ladendiebe haben am Mittwochmittag versucht, aus einem Drogeriemarkt an der Loruper Straße Waren im Wert von knapp 500 Euro zu stehlen. Am Donnerstagmittag bereits wurden sie zu Haftstrafen von drei Monaten ohne Bewährung verurteilt.

Einer der Männer hatte das Geschäft gegen 13.15 Uhr betreten und begab sich zügig und zielgerichtet in den Auslagenbereich, heißt es in einer Mitteilung. Er füllte zwei Müllbeutel mit unterschiedlichen kosmetischen Erzeugnissen. Weil eine Zeugin ihn dabei beobachtete, ergriff er die Flucht, ohne das Diebesgut mitzunehmen. Sein Komplize wartete mit einem Auto auf dem Parkplatz.

Streifenwagenbesatzung stoppt flüchtende Diebe

Die beiden Männer, 34 und 39 Jahre alt, konnten zunächst mit dem Fahrzeug entkommen, wurden dann aber wenig später von einer Streifenbesatzung auf einem Parkplatz an der Sögeler Straße gestellt und festgenommen. Die Beamten aus Werlte und Sögel fanden im Auto weiteres Diebesgut aus anderen Taten im Gesamtwert von mehr als 700 Euro.

Beschleunigtes Verfahren

Einer der beiden Männer ist nach Polizeiangaben im gesamten Bundesgebiet bereits vielfach einschlägig und wegen anderer Delikte in Erscheinung getreten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurden die beiden Beschuldigten in einem beschleunigten Verfahren am Donnerstagmittag zu Haftstrafen von drei Monaten ohne Bewährung verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Nach Angaben von Dennis Dickebohm, Sprecher der Polizeiinspekation (PI) Emsland, war es das erste Mal, das es zu einem derartigen Urteil im Schnellverfahren gekommen ist im Zuständigkeitsbereich der PI. „Das ist also etwas besonderes und für die Ermittlungsarbeit der Polizei eine tolle Sache“, so Dickebohm. Auch wenn die Verurteilten bis zur Rechtskraft des Urteils nicht den Gang in eine Justizvollzugsanstalt antreten müssen, dürfte sich eine abschreckende Wirkung ergeben.


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