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Betreiber plant Erweiterungen Mehr möglich für Kletterer in Werlte und Surwold

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Werlte/Surwold. Mit der Kletterhalle in Werlte und dem Kletterwald in Surwold möchte Betreiber Rainer Lüker im wahrsten Sinne noch höher hinaus. An beiden Standorten plant er Erweiterungen oder hat diese bereits vorgenommen.

In die Halle in Werlte hat der Fachübungsleiter für den Klettersport nach eigenen Angaben in diesem Jahr rund 15.000 Euro investiert. Neu hinzugekommen ist eine Seitenwand mit Seilen, einem Überhang und felsähnlichen Elementen. „Hier haben etwas anspruchsvollere Kletterer die Möglichkeit, sich auszutoben“, erklärt Lüker, der auch als Sozialpädagoge an Schulen im Einsatz ist. Als Fachübungsleiter darf er als einer von insgesamt drei Trainern seines Unternehmens „AbenteuerZeit“ Kletterscheine vergeben.

40 verschiedene Routen

Durch die Erweiterung zu der bereits vorhandenen Kletterwand stehen jetzt etwa 150 Quadratmeter an Kletterfläche mit einer Höhe von zwölf Metern zur Verfügung. Mit den nun vorhandenen elf Seilen können gleichzeitig ebenso viele Kletterer in luftiger Höhe ihrem Hobby nachgehen, vorausgesetzt am Boden steht immer einer zur Sicherung bereit. Dafür sorgen nach Angaben des Betreibers 15 Mitarbeiter, die in Nebenjobs abwechselnd in der Halle im Einsatz sind. Geklettert werden kann Lüker zufolge an 40 verschiedenen Routen, die in der Schwierigkeit variieren und farblich gekennzeichnet sind. „Der Trend geht eindeutig zu anspruchsvolleren Angeboten.“

Handwerker mit Höhenangst

Außer Schulklassen und Gruppen kommen immer häufiger auch Firmen in die Kletterhalle, um teambildende Maßnahmen durchzuführen. „Klettern geht nur mit gegenseitiger Unterstützung“, teilt Lüker mit. Nicht selten kommen nach seinen Worten auch Handwerker vorbei, die Probleme auf der Leiter haben. „Hier lässt sich hervorragend die Höhenangst verlieren.“ Zu den regelmäßigen Kletterern gehören auch Gäste des Kreissportbundes und vom Marstall Clemenswerth sowie Jugendliche der Kinder- und Jugendpsychiatrie des Marien-Hospitals Papenburg-Aschendorf. „An der Kletterwand können schnell Erfolgserlebnisse gefeiert werden, was das Selbstvertrauen stärkt.“

Boden wird ausgetauscht

Im Jahr begrüßt Lüker rund 5000 Gäste. „Als ich September 2014 die Kletterhalle eröffnete, habe ich mit einer solchen Entwicklung nicht gerechnet.“ Saisonale Unterschiede bei den Besucherzahlen gebe es keine. Im kommenden Jahr beabsichtigt der Betreiber einen Austausch des Fußbodens. „Anstelle der aktuell vorhandenen Pflastersteine soll unter anderem Turnhallenboden kommen.“

15.000 klettern im Surwolder Wald

Erfolgreich verlaufen ist Lüker zufolge auch seine erste Saison als Betreiber des Kletterwaldes in Surwold. Etwa 15.000 Besucher haben die Anlage in der Zeit von den Oster- bis zu den Herbstferien aufgesucht. „Die Hitze hat uns dabei in die Karten gespielt. Im schattigen Wald ließ sich auch bei hohen Temperaturen super klettern.“ In der Vorbereitung auf die neue Saison will er im Winter die Anzahl der Parcours von bislang sechs auf acht erweitern. Die beiden neuen Routen sollen in der Schwierigkeit besonders auf Kinder zugeschnitten sein. Darüber hinaus sollen einige der mehr als 90 Elemente verändert werden. Lüker: „Es ist wichtig, den Besuchern regelmäßig Abwechslung zu bieten.“

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