Priesterjubiläum gefeiert Große Ehre für Loruper Pater Johnson

Von Gisela Arling

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gar Lorup. Zum 25-jährigen Priesterjubiläum von Pater Johnson fand erstmals fand in der Mariä-Himmelfahrt-Kirche in Lorup eine Eucharistiefeier nach dem sogenannten syromalabarischen Ritus statt.

Dass der in Lorup wohnende Pater Johnson in den zugehörigen Pfarreien Mariä Himmelfahrt Lorup, St. Marien Rastdorf, St. Nikolaus Vrees und St. Sixtus Werlte hohe Wertschätzung genießt, zeigte das Bild, das sich in der Loruper Kirche und beim anschließenden Empfang in Krulls Hus bot. Viele Ministranten, Bannerabordnungen, katholische und indische Geistliche in ihren farbenfrohen Gewändern sowie im Bistum Osnabrück tätige indische Mitbrüder und Schwestern begleiteten den Jubilar beim Gottesdienst.

Indische Gesänge

Es gab während der Messe viele indische Gesänge von einem indischen Chor und katholische Gesangslieder vom Loruper Kirchenchor. Neben den Pfarrern Josef Wilken und Clemens Schwenen standen noch vier indische Mitbrüder als Konzelebranten am Altar. Wilken eröffnete den Gottesdienst und verwies auf die Besonderheit des syromalabarischen Ritus. Vor allem im indischen Bundesstaat Kerala sei diese Art Eucharistiefeier verbreitet und beinhalte eine ständige Darbringung von Lob, Ruhm, Ehre, Dank und Anbetung an den dreieinigen Gott. Wilken würdigte die seelsorgerische Arbeit von Pater Johnson: „Wir sind so dankbar, dass wir dich hier haben. Man hat sofort gemerkt, dass du Interesse am Menschen hast und viel Liebe ausstrahlst.“

Seit 2011 in Lorup

Pater Johnson war vor siebzehn Jahren aus dem Bundesstaat Kerala in Indien nach Deutschland gekommen und nach seiner Arbeit in Münster und Steinfeld 2011 nach Lorup gekommen, sagte Wilken. Er gehöre dem Orden der indischen Karmeliten von der Unbefleckten Jungfrau Maria an.

Die Festpredigt hielt Konzelebrant und Cousin von Pater Johnson, Bruder Thomas, der in Wien als Gemeindepfarrer tätig ist und dem Franziskanerorden angehört. Ein Priester sei ein Freund Gottes. Pater Johnson hätte in seinem Leben nie von dieser Freundschaft zu Gott gelassen, sagte er „Wir danken dir, dass du uns deine Gottesfreundschaft zeigst, weil sich so unser Leben bereichert“.

Dank aus aller Welt

„Wir sind eine Weltkirche. Gott sei Dank“, betonte Domkapitular Hermann Rickers, der sich im Bistum Osnabrück für die Priester der Weltkirche einsetzt. Mehr als 40 ausländische Priester seien seinen Worten nach im Bistum Osnabrück im Dienst. „Danke, dass ihr den Mut habt, aus der anderen Seite der Welt zu kommen, um hier Kirche aufzubauen“. Rickers überbrachte zudem die Glück- und Segenswünsche vom Bischof Franz-Josef Bode und zitierte: „Danke für Ihr Bleiben bei Christus und für Ihre Bereitschaft, sich für uns und für unsere Pfarreiengemeinschaft einzusetzen“. Im Namen aller Mitbrüder überbrachte indes Bruder Mani aus Osnabrück dem Jubilar eine Urkunde mit den Glück- und Segenswünschen von Papst Franziskus.

Lob aus der Gemeinde

Bürgermeister Wilhelm Helmer bezeichnete Pater Johnson als einen wichtigen Teil der Gemeinde, der viele Menschen in ihren schönen, aber auch schweren Stunden begleite. Maria Munk vom Pfarrgemeinderat und Hans Goldmann vom Kirchenvorstand lobten die herzliche Art von Pater Johnson im Umgang mit den Menschen, ob jung oder alt.

Pater Johnson, sichtlich gerührt der vielen wohlwollenden Worte, bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des besonderen Festgottesdienstes beigetragen hätten und sagte: „Mein Geschick ist es, gebraucht und verbraucht zu werden nach Gottes Willen. Lorup ist meine Lieblingsgemeinde und inzwischen meine zweite Heimat geworden“. Nach dem Gottesdienst hatten sich unzählige Kinder mit ihren Eltern vor der Kirche aufgereiht, um ihrem Pater ein Lied zu singen und Blumen und Geschenke zu überreichen. Die Blaskapelle Lorup begleitete den Festzug zum großen Empfang in Krulls Hus.


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