SPD und Grüne dagegen Neuer Tierwohl-Stall soll in Lorup gebaut werden

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Ein neuer Stall soll in Lorup gebaut werden. Symbolfoto: Archiv/AckmannEin neuer Stall soll in Lorup gebaut werden. Symbolfoto: Archiv/Ackmann

Lorup. Ein Landwirt aus Lorup plant, einen neuen Tierwohl-Stall im Außengebiet der Gemeinde zu bauen.

Die Genehmigung zu seinem Antrag aus dem Jahr 2011 war im vergangenen Jahr vom Samtgemeinderat in Werlte erteilt worden. Ein „Baufenster“ steht im Bebauungsplan „Alten Kuhlen – Glümmel“ zur Verfügung. Nun kam das Thema erneut auf den Plan des SG-Rates, da der Landwirt seine Pläne geändert hat.

Wie im Rat mitgeteilt wurde, soll der Stall nach den Vorgaben des Tierwohls errichtet werden. Um diese Planungen durchzuführen, hat der Landwirt um eine Verlängerung der nur für einen Jahr gültigen Genehmigung gebeten. Um den Stall in veränderter Form errichten zu können, ist aufgrund einer Gesetzesänderung die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans notwendig, um Rechtssicherheit zu erhalten, hieß es weiter im Rat.

Einwände gab es hier von SPD und Grünen. Werner Henseleit und Heinz Schwarte sprachen sich grundsätzlich gegen weitere Mastställe in der Samtgemeinde aus. Henseleit stellte zudem die Standards des Tierwohls infrage.

Lorups Bürgermeister Wilhelm Helmer (CDU) berichtete, dass der Landwirt seit 2011 plane, den Stall zu errichten und im Gegenzug seinen Hof in der Ortsmitte aufzugeben, was sich positiv auf eine Entwicklung im Loruper Zentrum auswirke. Bei vier Gegenstimmen von SPD und Grünen sprach sich der Rat für die Aufstellung des Bebauungsplanes samt aller weiteren Verfahrensschritte aus.

Mit Bezug auf die Gemeinde Lorup brachte Henseleit noch auf ein weiteres Thema auf den Plan. Es ging dabei um die Spende der Raiffeisenbank Lorup an die Gemeinde im Zuge der Einweihung des Bürgerwindparks. Die Bankvorstände hatten Bürgermeister Helmer einen Scheck in Höhe von 500.000 Euro übergeben. Henseleit frage bei der Verwaltung nach, ob auch der Samtgemeinde eine Summe übergeben worden sei. Falls nicht, könne die Gemeinde Lorup der Samtgemeinde die Hälfte der halben Million abgeben, da die Loruper ja bereits Vorteile durch die erhöhten Steuereinnahmen hätten.

Samtgemeindebürgermeister Ludger Kewe sagte, dass der Samtgemeinde kein Scheck übergeben worden sei. Zudem freue sich die Samtgemeinde über über die Entscheidung der Bank, wieder etwas zurückzugeben. „Alles, was die Bürger der Mitgliedsgemeinden erhalten, das kommt auch der Samtgemeinde zugute“, sagte Kewe.


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