Mit Zuschuss der Europäischen Union Röntgenanlage im Gesundheitszentrum Werlte installiert

Von Birgit Brinker

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Eine Röntgenanlage ist im neuen Gesundheitszentrum in Werlte installiert worden. Darüber freuen sich Werltes stellvertretender Stadtdirektor Christian Rüve (links) und Ralph Deitermann, Regionalmanager des Leader-Region Hümmling. Foto: Birgit BrinkerEine Röntgenanlage ist im neuen Gesundheitszentrum in Werlte installiert worden. Darüber freuen sich Werltes stellvertretender Stadtdirektor Christian Rüve (links) und Ralph Deitermann, Regionalmanager des Leader-Region Hümmling. Foto: Birgit Brinker

Werlte. Für das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) der Stadt Werlte ist im neuen Gesundheitszentrum Werlte auch eine Röntgenanlage installiert worden. Sie wurde nun offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Nach Angaben der Stadt Werlte gab es für den Kauf der Röntgenanlage auch einen Zuschuss der Europäischen Union (EU) aus deren Förderprogramm Leader. Für dieses Programm ist vor Ort die sogenannte Leader-Region Hümmling verantwortlich.

„Diese Anlage erweitert das schon jetzt umfangreiche medizinische Angebot“, stellt Christian Rüve, stellvertretender Stadtdirektor der Stadt Werlte, fest. „Ganz besonders freut mich dabei, dass durch die Röntgenanlage die Kooperation mit dem ,MVZ Hümmling-Hospital Facharztzentrum Sögel‘ ermöglicht wurde, das hier nun regelmäßig Orthopädiesprechstunden anbietet.“

Förderung aus dem EU-Programm Leader

Nach Angaben von Ralph Deitermann, Regionalmanager der Region Hümmling, ist die Röntgenanlage in Werlte „das erste medizinische Gerät überhaupt, welches mit einer Förderung aus dem Leader-Programm der Region Hümmling bedacht wurde“. Auf Basis des Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) Hümmling sei aber eine Förderung über das Handlungsfeld „Leben“ möglich gewesen. In diesem Bereich sei die Schaffung oder Verbesserung von medizinischen Angeboten als förderwürdig benannt.

Gebrauchte Anlage installiert

Deitermann: „Eine weitere Besonderheit ist, dass es sich um eine gebrauchte Anlage handelt, die aber qualitätsgesichert überholt und instandgesetzt wurde. Diese wiederum kann gefördert werden, wenn eine Kostenersparnis von mehr als 20 Prozent verglichen mit einem Neukauf erreicht werden kann.“ Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Hümmling hatte während der Sitzung im Dezember 2017 über eine Förderung beraten und ihre Zustimmung gegeben.


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