Berthold Suhl jetzt im Amt Sparta-Fußballabteilung wieder mit Vorsitzendem

Von Hermann-Josef Döbber

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Breit aufgestellt ist die Fußballabteilung von Sparta Werlte unter dem neuen Leiter Berthold Suhl (sitzend, Mitte). Foto: Hermann-Josef DöbberBreit aufgestellt ist die Fußballabteilung von Sparta Werlte unter dem neuen Leiter Berthold Suhl (sitzend, Mitte). Foto: Hermann-Josef Döbber

Werlte. Die zuletzt ohne einen Vorsitzenden dastehende Fußballsparte von Sparta Werlte ist nicht länger führungslos. In der Jahresversammlung wurde der langjährige Fußballer Berthold Suhl von über 100 Versammlungsteilnehmern einstimmig in sein neues Amt gewählt.

Auch die anderen Kandidaten des 13-köpfigen Führungsgremiums bekamen bei der „En-bloc-Abstimmung“ im Vereinslokal Hahnenkamp einen großen Vertrauensvorschuss. Unter den Amtsinhabern sind ehemalige und neue Köpfe. Im Bereich Verwaltung werden tätig Meik Rakers (Kassenwart), Carsten Brinker (Schriftführer), Stefan Brinker (EDV/DFBnet), Richard Schmit, Frank Hinzmann (Ehrenamtsbeauftragte), Andre Jansen, Richard Schmit und Frank Hinzmann (Öffentlichkeitsarbeit), Andre Jansen (Sponsoring/Bandenwerbung).

Schiedsrichter anwerben

Für die Seniorenfußballer aktiv sind als Obmänner Klaus Scholübbers (1. Herren) sowie Holger Thien (2. Herren, Alte Herren, Hobby-Fußballer und Ansprechpartner der Spielgemeinschaften). Verantwortliche im Jugendfußball unter Leiter Ralf Otten sind Werner Abeln, Gerd Flatken und Klaus Fortwengel (C- bis A-) sowie Jörg von Garrel und Dieter Rolfes (Minis bis D-Jugend). Hendrik Flatken und Stefan Brinker sollen weitere Schiedsrichter anwerben. Für das Sportgelände im Einsatz sind Karl-Heinz Hackstedt, Werner Abeln (Platzwarte, Koordination der Arbeitseinsätze) sowie Hendrik Flatken (Platzeinteilung). Das Feld der Ehrenamtlichen vervollständigt Dieter Rolfes (Fahrzeugeinteilung).

Die Versammlung hatte der Vorsitzende des Hauptvereins, Wilhelm Goldschmidt eröffnet. Er hob hervor, dass die Mannschaften sehr erfolgreich gewesen seien. Das gebe Auftrieb und stärke die Unterstützungsbereitschaft bei Sponsoren und Helfern. Goldschmidt wünscht sich nach dem Wiederaufstieg der „Ersten“ einen guten Tabellenplatz in der Bezirksliga. „Der Aufstieg war auch wichtig für das Image der Stadt Werlte.“ Das Spieljahr sei überschattet gewesen vom Tod von Ralph Koldemeyer und Paul Stratmann, die sich große Verdienste um den Fußball im SV Sparta erworben hätten.

Ärger mit Vandalismus

Viel Ärger bereite nach wie vor der Vandalismus im Volksbank-Stadion. Ein weiteres Thema war ein Kunstrasenplatz. Derzeit gebe es zehn Fußballplätze in der Stadt, sagte Goldschmidt. Es sei für ihn als Stadtratsmitglied aber schwer, seinen Ratskollegen den Bau eines Kunstrasenplatzes zu vermitteln. „Weil das Geld knapp ist und die Stadt sehr viele Projekte angeschoben hat.“

Die schlechte Witterung zu Jahresbeginn erlaube weder Training noch einen Spielbetrieb. Ein Wettbewerbsnachteil sei es für den Werlter Fußball, gegen Vereine spielen zu müssen, die auf solche Spielfelder zurückgreifen könnten. Goldschmidt versprach, weiter an der Errichtung des Platzes zu arbeiten. „Sonst kriegen wir ihn nie.“ Die alte Turnhalle werde saniert, um sie noch im Winter nutzen zu können.

Mit dieser Halle könne der Engpass im Winter bei zwei Sporthallen, die Schulen bis 16.30 Uhr nutzen, entzerrt werden. Goldschmidt kündigte ferner den Besuch des Vorsitzenden des Kreisfußballverbandes, Hubert Börger, an. Vorherrschendes Thema sei das Jugendleistungszentrum in Meppen, in dem der SV Sparta als einziger größerer Verein im Emsland noch kein Mitglied sei.

Meisterschaften gefeiert

Weiter standen die Saisonberichte auf der Tagesordnung. Sowohl die erste, als auch die zweite Fußballmannschaft kamen zu Meisterehren und sind in ihre frühere Klassen zurückgekehrt. Von den Mannschaften mit den Oldies gewannen drei den Kreispokal, zwei waren wie des Öfteren bei Niederschsenmeisterschaften präsent, hieß es von Gerd Dinklage.Im Nachwuchsbereich liefen 17 Mannschaften auf, bis zur D-Jugend als SG Werlte/Wehm, ab der C-Jugend auch mit Lorup. „Alle oberen drei Altersklassen spielen auf Bezirksebene“, sagte Jugendwart Ralf Otten, der sich mehr Trainer aus dem Kreis der aktiven Fußballer wünscht. „Für die Kinder wäre das eine tolle Sache“, so Otten ergänzend.


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