Kosten von 600.000 Euro Hilkenbrooker Straße in Lorup soll saniert werden

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Lorup. Die Hilkenbrooker Straße in Lorup soll saniert werden. Einen Förderantrag für die etwa 600.000 Euro teuren Arbeiten bringt die Gemeinde jetzt auf den Weg.

Wie Bürgermeister Wilhelm Helmer im Gemeinderat mitteilte, ist die Straße in einem schlechten Zustand. Sie sollte schon im vergangenen Jahr saniert werden. Ein entsprechender Antrag sei in Vorbereitung gewesen, als es von der Bewilligungsstelle, dem Amt für Regionale Landesentwicklung (Arl) in Meppen, hieß, dass es keine Fördermittel geben werde. Nun stünden beim ArL wieder Gelder zur Verfügung, sodass der Antrag in einer überarbeiteten Version erneut gestellt werden solle. Stichtag ist der 15. September.

Die Straße zwischen Lorup und Hilkenbrook, die zum Teil als Schotter- und Asphaltstraße angelegt ist, auf etwa 4700 Metern saniert werden. Dabei werden teils neue Decken aufgetragen, andernorts würde auch die Unterkonstruktion erneuert, so Helmer. Die Straße liege zum größten Teil auf Loruper Gebiet, sodass die Gemeinde als Bauherr fungiere. 4100 Meter gehören zu Lorup, etwa 600 zu Hilkenbrook. Die Kosten betragen laut Helmer knapp 600.000 Euro, von denen Lorup 525.000 Euro übernimmt, Hilkenbrook beteilige sich mit knapp 70.000 Euro. Auch die Anlieger müssten einen Teil der Sanierung übernehmen, so der Bürgermeister. Fördermittel könnten in Höhe von 53 Prozent eingeworben werden.

Einstimmig sprach sich der Rat für den Antrag zur Sanierung aus. Hans Wilmes sagte, dass man den Vorteil der nahezu fertigen Planungen nutzen solle, Frank Revermann wies ebenfalls darauf hin, die „Chance zu nutzen“, da die Straße abgängig sei und in absehbarer Zukunft auch Arbeiten anstünden. Im kommenden Jahr, so Helmer, wolle die Gemeinde dann einen weiteren Antrag auf Sanierung des Radwegs entlang der Hilkenbrooker Straße stellen.

Ebenfalls einstimmig sprach sich der Rat für die Ausbesserung weiterer Straßen im Ort aus. Wie Helmer ausführte, habe man pro Jahr 50.000 Euro im Haushalt für diese Maßnahmen bereitgestellt, um nach und nach die Straßen in Ordnung zu bringen. Repariert werden sollen demnach die Staßen Speckenweg, Südholt, Westerholt, Sögeler Weg, Königshook und An den Eichen. Da es sich bei den Arbeiten um Instandhaltungen handelt, fallen laut Helmer keine Anliegerbeiträge. Bei den Wirtschaftswegen gibt es ebenfalls Handlungsbedarf. Somit würden die Straßen Akten Kuhlen, Högenweg, Fürstenweg, die Kreuzung Högenweg/Kamp, Nordholt und Hilkenbrooker Straße wieder in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzt. Die Straße Knüppeldamm sei bereits komplett mit Schotter, der beim Straßenbau zum Windpark übrig geblieben war, ausgebaut worden.


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