Neue Mitglieder Verstärkung für Werlter Jugendausschuss

Meine Nachrichten

Um das Thema Werlte Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Die neuen Ausschussmitglieder (vorne von links) Ina Luttmann, Franziska Lünswilken und Daniel Santen wurden von (hinten von links) Christian Rüve, Ludger Kewe, Wilhelm Goldschmidt und Bernd Büter begrüßt. Foto: Mirco MoormannDie neuen Ausschussmitglieder (vorne von links) Ina Luttmann, Franziska Lünswilken und Daniel Santen wurden von (hinten von links) Christian Rüve, Ludger Kewe, Wilhelm Goldschmidt und Bernd Büter begrüßt. Foto: Mirco Moormann

Werlte. Der Werlter Ausschuss für Familie, Jugend und Soziales hat ein neues Mitglied. Daniel Santen vertritt ab sofort die Interessen der Jugend im Gremium.

Gemeinsam mit seinen Vertreterinnen Ina Luttmann und Franziska Lünswilken besuchte Santen den Ausschuss, um sich vom stellvertretenden Bürgermeister Bernd Büter verpflichten zu lassen. Die neuen Mitglieder haben kein Stimmrecht, können aber bei allen Themen mitdiskutieren und Ideen mit einbringen. Die Teilnahme am Ausschuss war eine der ersten Maßnahmen, die im Rahmen der Jugendkonferenz zur neuen Jugendarbeit auf den Weg gebracht worden waren. Ihren ersten "Auftrag" haben die drei auf sofort erhalten. Wie im Ausschuss beschlossen wurde, werden sie am Landestreffen "Stimmrecht!" im Oktober in Hannover teilnehmen. Beim Treffen kommen Jugendliche aus kommunalen Parlamenten zusammen, tauschen sich aus und können an Workshops teilnehmen.

Der Leiter der Stabsstelle Tourismus & Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Werlte, Andy Albers, berichtete über den Stand der Dinge der Veranstaltungs-App für Jugendliche, die wie die neuen Ausschuss-Mitglieder ebenfalls aus einer Idee der Jugendkonferenzen resultiert. Diese werde parallel mit der neuen Samtgemeinde-App entwickelt, so Albers. Ende September soll sie fertig sein, danach soll auch die App für die Jugendlichen programmiert sein. 

Nicht ganz so erfolgreich angelaufen ist nach Aussage von Stadtjugendpfleger Michael Kraus das Ferienpass-Angebot für Jugendliche ab 15 Jahren. Man habe kaum Anmeldungen für die Angebote gehabt, wolle diese aber in den kommenden Jahren noch besser platzieren. Auch seien die Jugendlichen auf die Angebote ihrer Anlaufstellen wie etwa dem Jugendzentrum fixiert. "Das sind Strukturen, die wir noch aufbrechen müssen", sagte Kraus mit Blick auf die neu zu gestaltende Jugendarbeit. Mithilfe eines Konzeptes sollen alle Jugendlichen miteinbezogen werden.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN