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29.08.2018, 16:36 Uhr zuletzt aktualisiert vor KOMMENTAR

Klimapreis bestätigt wichtige Arbeit der Energieregion Hümmling

Kommentar von Mirco Moormann

Unzählige Besuche in Schulen hat die Klimaschutzmanagerin Kathrin Klaffke (hinten Mitte) absolviert und die Kinder informiert und geschult. Foto: Archiv/MoormannnUnzählige Besuche in Schulen hat die Klimaschutzmanagerin Kathrin Klaffke (hinten Mitte) absolviert und die Kinder informiert und geschult. Foto: Archiv/Moormannn

Werlte/Hannover. Die Auszeichnung des Landes für die Klimaschutzaktivitäten auf dem Hümmling zeigt, dass die Entscheidung der vier Samtgemeinden, eine gemeinsame Energieregion zu gründen, richtig war.

Der Klimaschutzmanagerin Kathrin Klaffke ist das Kunststück gelungen, mit nur einer Ausnahme alle Grund- und weiterführenden Schulen in den vier Samtgemeinden für die Teilnahme am Prämiensystem zu begeistern. Die Vielzahl der Veranstaltungen – 36 Lehrerfortbildungen, 15 Projekttage und 80 Energieteam-Schulungen – spricht für die Qualität des pädagogischen Angebots. 

Das Projekt zeichnet sich dadurch aus, dass Klimaschutz nachhaltig in den Schulen verankert wird. So starten Schulen eigene Aktionen und die Schüler werden zudem motiviert, selbst etwas für den Klimaschutz zu tun. Immerhin sind es 5000 Schüler, die an den Schulen unterrichtet werden – und die selbst auch als Multiplikatoren dienen, wenn sie etwa ihren Geschwistern über den Klimaschutz erzählen.

Auch die Prämien, die seit zwei Jahren an die Schulen ausgezahlt werden, sind ein Anreiz zur Teilnahme. Insgesamt sind schon mehr als 30.000 Euro vergeben worden. Hier kommen die Samtgemeinden ins Spiel, die sowohl dieses Geld zur Verfügung stellen, als auch die Stelle der Klimaschutzmanagerin finanzieren. Nach drei Jahren im Amt steht spätestens jetzt fest, dass dieses Geld gut investiert ist.


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