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30.08.2018, 21:00 Uhr KOMMENTAR

Landjugenden im Nordkreis gehen mit gutem Beispiel voran

Kommentar von Mirco Moormann

Der Ehrenamtstag der KLJB im Bistum Osnabrück findet am Samstag, 1. September, statt. Foto: Archiv/KemperDer Ehrenamtstag der KLJB im Bistum Osnabrück findet am Samstag, 1. September, statt. Foto: Archiv/Kemper

Wehm. Der Ehrenamtstag der KLJB im Bistum Osnabrück wird im nördlichen Emsland besonders stark unterstützt. Das zeugt von Einsatz, der andernorts besser sein könnte.

Von den insgesamt 20 teilnehmenden Ortsgruppen im Bistum stammen acht aus dem nördlichen Emsland, drei aus dem Dekanat Aschendorf, fünf vom Hümmling. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Gruppen funktionieren – und sich darüber hinaus Gedanken machen, wie sie ihren Teil zum Gelingen des Ehrenamtstages zusteuern können. 

Die Tatsache, dass von den mehr als 100 Ortsgruppen im Dekanat lediglich 20 an der jetzigen Aktion teilnehmen, ist ernüchternd. Auch wenn die Aktionen "nur" als Vorbereitung auf die großen 72-Stunden-Aktionen im kommenden Jahr gesehen werden – zeigen die Landjugenden vor Ort dennoch, dass sie auch mit kleineren Einsätzen ein Zeichen setzen können.

In Wehm wird mit der Typisierungsaktion leukämiekranken Menschen geholfen, die auf Stammzellenspender warten, in Neulangen denjenigen eine Freude gemacht, die bald auf neu gestrichenen Bänken am Sportplatz sitzen, und in Lorup wird mit Senioren Bingo gespielt und gebruncht. Das macht Hoffnung auf einen erfolgreichen 72-Stunden-Tag, der im kommenden Jahr aber im gesamten Bistum mehr Anklang finden sollte als der jetzige Ehrenamtstag.


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