125 Jahre Hümmlinger Volksbank Akrobatik, Gesang und Comedy auf Galaabend in Werlte

Von Hermann-Josef Döbber

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Zu Beginn des Galaabends überreichten Edwin König, Ute Kausch von der Gewinnspargemeinschaft (von links) sowie Günther Scheffczyk (rechts) an (von links) Josef Klatte, Martina Gerken, Julia Behrends, Silvia Deters und Annette Pupelis Spendenschecks über jeweils 3000 Euro für Kindergärten. Foto: Hermann-Josef DöbberZu Beginn des Galaabends überreichten Edwin König, Ute Kausch von der Gewinnspargemeinschaft (von links) sowie Günther Scheffczyk (rechts) an (von links) Josef Klatte, Martina Gerken, Julia Behrends, Silvia Deters und Annette Pupelis Spendenschecks über jeweils 3000 Euro für Kindergärten. Foto: Hermann-Josef Döbber

Werlte. Mit einem Galaabend voller Akrobatik, Gesang und Comedy hat die Hümmlinger Volksbank für ihre Mitglieder und Kunden die Feiern zum 125-jährigen Bestehen am Freitagabend ausklingen lassen.

Das Festzelt auf dem Marktplatz war mit 692 Besuchern voll besetzt, als die Moderatorin und Künstlerin Edwina de Pooter das Mikrofon übernahm und mit Charme und Eleganz durch den Abend führte.

Anlässlich ihres Jubiläums hatte die Volksbank im April einen Unternehmerabend mit hochrangigen Politikern im Trailer-Forum der Firma Krone und im Juni die Generalversammlung veranstaltet. In dieser brachte die Bank die Vereinsförderung für die nächsten Jahre mit finanziellen Mitteln in Höhe von 500.000 Euro auf den Weg.

15.000 Euro für Kindergärten

Die Veranstaltung am Freitag wurde seitens der Bank in Zusammenarbeit mit der VR-Gewinnspargemeinschaft, einer Einrichtung von Volks- und Raiffeisenbanken, durchgeführt. "Da das Gewinnsparen unter dem Aspekt ,Helfen' auch das soziale Engagement verfolgt, haben wir die große Freude, eine Spende von zusammen 15.000 Euro übergeben zu können”, so Edwin König, der zusammen mit Günther Scheffczyk die Volksbank leitet. Die beiden Bankvorstände überreichten den Leiterinnen der Katholischen Kindertagesstätte St. Sixtus, Annette Pupelis, des Kindergartens St. Klara, Silvia Deters, der Evangelisch-lutherischen Lukas-Kindertagesstätte, Julia Behrens, des Kindergartens St. Josef Vrees, Martina Gerken, und für die Katholischen Kindertagestätte St. Marien Rastdorf an Josef Klatte jeweils symbolische Schecks in Höhe von 3000 Euro. Nach den Worten von König setzt sich der Betrag aus einer Spende der VR-Gewinnspargemeinschaft über 5.000 Euro, Eintrittsgeldern des Galaabends in Höhe von 8.448 Euro und, damit es ein runder Betrag wird, seien seitens der Bank nochmal 1.552 Euro zusammen.


Durch das Programm des Galaabends führte die Entertainerin Edwina de Pooter. Foto: Döbber


Die Bank hatte mit der Verpflichtung von Edwina de Pooter einen guten Griff getan. Mit ihrem Können faszinierte sie das nicht mit Beifall sparende Publikum während des gesamten rund zweieinhalbstündigen Programms. Als weltverbessernder Wortakrobat präsentierte sich Kabarettist und Musiker Olaf Schubert. Er lieferte während seines 35-minütigen Auftritts durchweg Antworten auf “brennende” Themen. “Zahlt bitte weiter den Soli, sonst müssen wir arbeiten gehen. Vielen Dank für den Ostzuschlag.”  Mit Akrobatik unterhielten die Duos Rollecsos und Marcidis Knieperch das Publikum.

Eine Erfolgsgeschichte

“Was für eine Kulisse, das macht einen fast sprachlos, wobei sprachlos jetzt vielleicht ein schlechter Moment ist”, sagte beim Blick auf die vielen Besucher Bankvorstand Günther Scheffczyk bei der Begrüßung. 125 Jahre Hümmlinger Volksbank seien eine Erfolgsgeschichte. Angefangen von der Gründung in 1893 bis heute hätten Menschen aus der Region für die Menschen in der Region gewirkt, um das Leben der Menschen immer ein bisschen zu verbessern. Dabei habe man zwei Weltkriege, Währungsreformen und auch Wirtschaftskrisen überlebt und bewältigt. “Und das außerordentlich erfolgreich”, sagte Scheffczyk.


Mit Akrobatik unterhielten Artisten auf dem Galaabend der Hümmlinger Volksbank das Publikum. Foto: Döbber


Menschen aus der Region haben laut Scheffczyk von 1893 an aus der Volksbank Werlte ein modernes und erfolgreiches Wirtschaftsunternehmen gemacht, das zum Wohle der Menschen und der Region verantwortungsbewusst handele. Was damals als Selbsthilfeverein zu verstehen gewesen sei, sei aus kleinsten Anfängen heraus zu einer leistungsstarken und zukunftsorientierten Genossenschaftsbank herangewachsen. In den 125 Jahren habe die Volksbank ihre Fähigkeit bewiesen, den veränderten Anforderungen gerecht zu werden und ihre Leistungsfähigkeit zu sichern und zu stärken.


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