Weitere Anträge werden gestellt Werlte erhält Fördermittel für Turnhallensanierung

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Die Sanierung der Poststraße in Werlte soll im kommenden Jahr fortgeführt werden. Foto: Archiv/Stadt WerlteDie Sanierung der Poststraße in Werlte soll im kommenden Jahr fortgeführt werden. Foto: Archiv/Stadt Werlte

Werlte. Die Dorferneuerung in Werlte geht an der Sögeler Straße weiter. Nun gibt es doch Fördermittel für die Sanierung der Turnhalle.

Noch im April hieß es seitens der Förderstelle, dem Amt für regionale Landesentwicklung in Meppen, dass es für die diesjährige Förderperiode keine Mittel geben wird. Damit waren die Sanierung der Haupt- und Poststraße sowie der Turnhalle vorerst vom Tisch. 

Nun scheint es aber doch Geld zu geben: Wie Bauamtsleiter Dieter Cloppenburg im Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Tourismus mitteilte, habe das ArL einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn für die Sanierung der Turnhalle angekündigt. Demnach sei eine Förderung sehr wahrscheinlich, so Cloppenburg. 

Die Halle aus dem Jahr 1936 ist stark sanierungsbedürftig. Zwar sei vor einigen Jahren das Dach erneuert worden, so Cloppenburg, das Mauerwerk sowie die Türen und Fenster seien jedoch in einem schlechten Zustand. Die Kosten für die Arbeiten belaufen sich auf etwa 90.000 Euro, eine Förderung von 63 Prozent (56.000 Euro) wird erwartet. Zudem starte die in Eigenregie der Stadt durchzuführende Innensanierung der Halle, die noch einmal 50.000 Euro koste. Der Ausschuss sprach sich einstimmig für diese Vorgehensweise aus. 

Ebenfalls einstimmig fiel der Beschluss über die Sanierung der Poststraße samt Bau eines Kreisverkehres. Hier wird die Verwaltung einen neuen Antrag auf Fördermittel für das Jahr 2019 stellen. Der nicht zum Tragen gekommene Antrag aus dem vergangenen Jahr soll laut Cloppenburg modifiziert und bis zum 15. September in Meppen eingereicht werden. Die ursprünglich geplanten Kosten in Höhe von 775.000 Euro zuzüglich 200.000 Euro nicht förderfähiger Arbeiten für den Kanalbau könnten jedoch nicht mehr eingehalten werden, so Cloppenburg. Aufgrund der Anstiege der Preise für Bauarbeiten würden die Kosten ansteigen. Auch die Förderquote von 63 Prozent würde in der kommenden Förderperiode auf 53 Prozent gekürzt. Dies sei ein Resultat der gestiegenen Wirtschaftskraft der Stadt. 

Der Antrag für die Sanierung der  Hauptstraße soll ebenfalls erneuert werden, so die einstimmige Meinung der Ausschussmitglieder. Hier stiegen die Kosten, die bislang bei 610.000 Euro für den Straßenbau und 75.000 Euro für den Kanalbau lagen, ebenfalls an, so Cloppenburg. 

Geplant ist, die Poststraße bis zur Einmündung in die Kellerstraße/Molkereistraße im bisherigen Stil auf sechs Metern Breite zu erneuern. An diesem Knotenpunkt soll ein Minikreisel gebaut werden. Ebenfalls erneuert werden soll die Regenwasserkanalisation.

Im selben Stil wie die Poststraße soll auch die Hauptstraße ausgebaut werden. Die Fahrbahn wurde bislang bis zur Albert-Trautmann-Apotheke fertiggestellt. Von dort sollte die Sanierung bis zur Einmündung in die Molkereistraße erfolgen, auch hier muss der Regenwasserkanal erneuert werden. Diese Baumaßnahme soll aber nicht vor 2020 beginnen, da die Poststraße vorrangig behandelt werden soll. Die Stadt Werlte ist noch bis zum Jahr 2022 in der Dorferneuerung und kann bis dahin noch weitere Anträge stellen. 


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