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Kleymann Oberflächentechnik Werlter erneut in Endrunde für Mittelstandspreis

Von Lambert Brand

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Familie Kleymann freut sich, beim „Großen Preis des Mittelstandes“ in die Endausscheidung gekommen zu sein. Juror Detlef Kahrs überreichte (von links) Gesine, Ansgar, Matthias und Rainer Kleymann die Urkunde. Foto: BrandFamilie Kleymann freut sich, beim „Großen Preis des Mittelstandes“ in die Endausscheidung gekommen zu sein. Juror Detlef Kahrs überreichte (von links) Gesine, Ansgar, Matthias und Rainer Kleymann die Urkunde. Foto: Brand

Werlte. Die Firma Kleymann Oberflächentechnik aus Werlte hat die Endrunde im Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstandes“ erreicht.

Juror Detlef Kahrs von der Servicestelle der Oskar-Patzelt-Stiftung hat den Firmeninhabern Ansgar und Gesine Kleymann eine Urkunde für das Erreichen der Juryrunde übergeben. Bereits 2017 war das Werlter Unternehmen in die Endausscheidung gelangt. Die erneute Nominierung sei Anerkennung für die weiterhin nachhaltig erfolgreiche Entwicklung, so Kahrs. 

Insgesamt 4917 Betriebe aus dem gesamten Bundesgebiet wurden nach Angaben Kahrs für den von der Oskar-Patzelt-Stiftung verliehenen Preis vorgeschlagen. 742 Bewerber, davon 45 aus Niedersachsen, sind von der Jury für die zweite Runde ausgewählt worden. An dem Bewerberverfahren könne ein mittelständischer Betrieb nur teilnehmen, wenn er von einem „Dritten“ vorgeschlagen wird. Für Kleymann hätten sich, so der Firmeninhaber, der Landkreis Emsland und die Stadt Werlte eingesetzt. Der „Große Preis des Mittelstandes“ wird am 29. September in Düsseldorf zum 24. Mal verliehen.

Kahrs betonte, dass die Stiftung die Innovationsfähigkeit, die Kundennähe, die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen und besonders das Engagement in der Region und die aktive Mitwirkung in mittelständischen Netzwerken als wichtige Kriterien festgelegt habe. Nicht nur auf diesen Feldern habe die Familie Kleymann ihre Stärken unter Beweis gestellt. So konnte beispielsweise die Mitarbeiterzahl seit dem letzten Jahr von 30 auf 35 erhöht werden. Die „besten „Werbeträger“ für neue Kollegen seien  die eigenen Mitarbeiter, so Kahrs.

„Wenn es um die langfristige Sicherung der Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern geht, taucht immer wieder die Frage der Unternehmensnachfolge auf“, berichtete Ansgar Kleymann. Seine Frau Gesine und er seien froh, dass die beiden Sohne Matthias und Rainer aktiv an der Unternehmensentwicklung mitwirken. Insofern sei die Nachfolge optimal gesichert. Das sei längst nicht allen Betrieben so geregelt, sagte Kahrs.

Man müsse permanent daran arbeiten, den Betrieb von innen heraus weiterzuentwickeln, so Matthias Kleymann. Man sei gerade dabei, die Unternehmenssteuerung durch ein sogenanntes ER-Programm zu optimieren. Die Digitalisierung stehe stark im Fokus der Unternehmensstrategie. Das sei angesichts der  Verkehrsinfrastruktur auf dem Hümmling besonders wichtig, ergänzte Gesine Kleymann. Sein außerbetriebliches Engagement und die Wissensvermittlung in verschiedenen Netzwerken möchte Ansgar Kleymann noch ausweiten. Er habe sich für die Wahl IHK-Vollversammlung aufstellen lassen, um vor allem die Themen Digitalisierung und Infrastruktur mitgestalten zu können.

Im Rahmen einer Führung durch das 1991 gegründete Unternehmen wurde deutlich, dass das Know-How in der Oberflächentechnik bei den verschiedenartigsten Produkten zum Tragen kommt. Man beschränke sich nicht auf „Standardaufgaben“, sondern gehe auch individuellen Herausforderungen nicht aus dem Wege, so Matthias Kleymann.


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