Gutes Gesundheitsmanagement Fahrzeugwerk Krone aus Werlte von AOK belohnt

Von Marina Heller

Die Fahrzeugwerk Krone GmbH & Co. KG hat von der AOK im Rahmen des Innovationsprojektes „Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0“ ein Zertifikat verbunden mit einer Bonuszahlung erhalten. Das Bild zeigt: Timon Maurer (v.l.), Thomas Abeln, Willi Poll, Anouschka Gronau und Uwe Sasse. Foto: Marina HellerDie Fahrzeugwerk Krone GmbH & Co. KG hat von der AOK im Rahmen des Innovationsprojektes „Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0“ ein Zertifikat verbunden mit einer Bonuszahlung erhalten. Das Bild zeigt: Timon Maurer (v.l.), Thomas Abeln, Willi Poll, Anouschka Gronau und Uwe Sasse. Foto: Marina Heller

helm Werlte. Für das Innovationsprojekt „Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0“ hat das Fahrzeugwerk Bernhard Krone aus Werlte von der AOK-Versicherung eine Bonuszahlung in Höhe von 64.100 Euro erhalten.

441 AOK-Versicherte Beschäftigte des Fahrzeugwerkes erhalten von dieser Summe jeweils 100 Euro. Die restlichen 20.000 Euro kommen dem Betrieb zugute. Dieser Betrag wird für zukünftige gesundheitsförderliche Maßnahmen eingesetzt. „Das Fahrzeugwerk Krone hat das betriebliche Gesundheitsmanagement langfristig und nachhaltig im Betrieb implementiert und messbare Erfolge zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen erzielt“, sagte AOK-Projektleiterin Anouschka Gronau. Bereits im Jahr 2012 führte das Unternehmen mit Unterstützung der AOK das betriebliche Gesundheitsmanagement ein. „Auch beim Fahrzeugwerk Krone hat die Arbeitswelt 4.0 längst Einzug gehalten“, erklärte Willi Poll, Personalleiter bei Krone. Diese zeichne sich durch die zunehmende Digitalisierung und Globalisierung sowie durch einen Wandel der gesellschaftlichen Strukturen aus. „Durch das Gesundheitsmanagement möchten wir das Thema in den Alltag integrieren“, so Poll.

Nichtraucherkurse und Fitness

In diesem Zuge biete das Unternehmen seinen Angestellten betriebliche Förderungsmaßnahmen in Form eines Bonusheftes für Schwimmen und Fitnesstraining mit finanzieller Förderung, Nichtraucherkurse und ein wöchentliches Laufangebot. Zudem veranstalte der Betrieb alle zwei Jahre ein „Krone Fußballturnier“ mit zuletzt 260 Teilnehmern. Für die Laufbegeisterten Arbeitnehmer gebe es zudem den fünf Kilometer langen „Move100“-Lauf.

Ziel: Wasserspender und Sozialberatung

Das nächste Ziel sei, das betriebliche Gesundheitsmanagement durch das Aufstellen von Wasserspendern und die Einführung einer Sozialberatung noch weiter zu professionalisieren. „Wir möchten attraktive Arbeitsplätze auch für junge Menschen anbieten, die sich heutzutage häufig nach der Sinnhaftigkeit ihres Jobs fragen“, berichtete Geschäftsführer Uwe Sasse.

Zudem soll eine „Plattform für Talente“ geschaffen werden, in der sich über die tägliche Routine hinaus bewiesen werden kann. „Die Digitalisierung ist im Fahrzeugwerk Krone weitestgehend abgeschlossen“, so Sasse. Im technischen Bereich gehe kein Blatt Papier mehr rein oder raus. „Hier gilt es nun, bereits weiter in die Zukunft zu schauen und das Augenmerk auf virtuelles Zeichnen zu richten.“ Doch das werde laut dem Geschäftsführer nicht „von heute auf morgen“ umzusetzen sein.

Gesundheit der Beschäftigten

Die AOK bietet bereits seit über 20 Jahren das betriebliche Gesundheitsmanagement an. „Seit nunmehr zwei Jahren sind die Veränderungen in Betrieben durch die Digitalisierung deutlich spürbar“, erklärte Gronau. Daraus ergab sich für die AOK das Ziel, die Wirkung der Arbeitswelt 4.0 auf die Gesundheit der Beschäftigten zu verstehen und diese positiv zu beeinflussen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen im digitalen Wandel zu stärken.

21 Unternehmen sind dabei

An dem Projekt „Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0“ nehmen insgesamt 21 niedersächsische Unternehmen teil. Es wird vom Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen wissenschaftlich begleitet. Ins Leben gerufen wurde das Projekt in Partnerschaft mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie mit Unterstützung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Neben den politischen Partnern und Unterstützern wird das Projekt sozialpartnerschaftlich durch die Unternehmerverbände Niedersachsen sowie den Deutschen Gewerkschaftsbund Niedersachen, Bremen und Sachsen-Anhalt begleitet.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN