Grunderneuerung nötig Ortsdurchfahrt Lorup: Gemeinde wartet auf Landesmittel

Von Mirco Moormann

Die Ortsdurchfahrt in Lorup (Landesstraße 836) ist in schlechtem Zustand. Auf eine Sanierung muss vorerst weiter gewartet werden. Foto: Archiv/MoormannDie Ortsdurchfahrt in Lorup (Landesstraße 836) ist in schlechtem Zustand. Auf eine Sanierung muss vorerst weiter gewartet werden. Foto: Archiv/Moormann

Lorup. Die Gemeinde Lorup muss vorerst weiter auf eine Erneuerung der Ortsdurchfahrt (L 836) warten. Das Land stellt jedoch weitere Mittel für den Straßenbau zur Verfügung.

Die Gemeinde war, so teilte es Bürgermeister Wilhelm Helmer (CDU) im Gemeinderat mit, auf das Land zugegangen und hatte einen Vorschlag unterbreitet: Die Gemeinde wollte die Straße in Eigenregie erneuern und in Vorkasse gehen ¨– jedoch unter der Voraussetzung, dass die Gelder vom Land zurückfließen.

Nun habe er eine Antwort vom Land auf sein Schreiben aus Mai erhalten, so Helmer. Darin werde mitgeteilt, dass eine Vorfinanzierung vorerst nicht sinnvoll sei, da das Land derzeit den Fonds für den Straßenbau erhöhe. Demnach sollen wie mehrfach berichtet die Landesmittel von 85 auf 115 Millionen Euro angehoben werden. Dieses Geld werde dann auf die regionalen Geschäftsbereiche der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr verteilt.

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Zwischen Werlter Straße und Königshook

Wie viel Geld die zuständige Behörde in Lingen erhalte, das sei derzeit noch nicht klar, so Helmer. Demnach wisse man auch nicht, ob die Gemeinde schon im kommenden Jahr in den Genuss einer Sanierung der Straße – vorgesehen ist der Teil der Rastdorfer Straße zwischen Werlter Straße und Königshook – komme. Jedoch habe das Land signalisiert, dass im vorgesehenen Teil eine Sanierung der Straße nicht sinnvoll und eine Grunderneuerung vorzunehmen sei.

Zufriedenstellend sei diese Antwort aus Hannover nicht, so Helmer. Florian Pohlabeln (UWG) ergänzte, dass die Erhöhung der Landesmittel deutlich zu gering ausfalle. Mit Blick auf die zahlreichen schlechten Straßen sei dies „ein Hohn“, so Pohlablen. Hans Wilmes (CDU) äußerte das Gefühl, dass die Gemeinde hingehalten werde. „Wir müssen vorerst damit leben“, so Wilmes.

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