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29.07.2018, 15:27 Uhr KOMMENTAR

Zur Hotelerweiterung in Werlte: Skepsis hat sich gelegt

Von Daniel Gonzalez-Tepper


Wächst durch einen Erweiterungsbau im hinteren Teil des Grundstücks: Das African-Sky-Hotel an der Harrenstätter Straße in Werlte. Foto: Daniel Gonzalez-TepperWächst durch einen Erweiterungsbau im hinteren Teil des Grundstücks: Das African-Sky-Hotel an der Harrenstätter Straße in Werlte. Foto: Daniel Gonzalez-Tepper

Werlte. Für mehr als eine Million Euro wird in Werlte das African-Sky-Hotel erweitert. Ein Kommentar.

Die Wirtschaft in Werlte wächst stetig, daran ist nicht zuletzt das Fahrzeugwerk Krone beteiligt. Aber auch kleine und mittelgroße Unternehmen, die als Zulieferer für Krone tätig sind, belegen immer häufiger Gewerbeflächen in der Stadt auf dem Hümmling.

Dieses Potenzial hat Franz van Helt bereits vor zehn Jahren erkannt und am Rande des Gewerbegebietes das African-Sky-Hotel eröffnet. Dabei war es durchaus ein Risiko, voll auf das Konzept und die Optik zu setzen, das der gebürtige Werlter in mehreren Hotels in Südafrika bereits umgesetzt hatte. Nämlich ein britischer Kolonialstil mit einer gelben Fassade, einer großen Freitreppe im Foyer und vielen Dekorationsartikeln von afrikanischen Künstlern und Handwerkern.

Während Geschäftsreisende sich von Anfang an begeistert zeigten, benötigten die Emsländer zwei oder drei Jahre, bis sie von den für die Region doch ungewöhnlichen Konzept überzeugt waren, wie aus Gesprächen mit den Hotelbetreibern herauszuhören ist.

Die Skepsis hat sich inzwischen gelegt, Hotel und Restaurant stoßen immer häufiger an Kapazitätsgrenzen. Die Erweiterung um 1200 Quadratmeter ist die logische Konsequenz daraus.


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