Trockenheit im nördlichen Emsland Wasserknappheit: Verordnung als letzte Möglichkeit

Von Mirco Moormann

Im Zuge einer Notverordnung aufgrund von Wasserknappheit kann das unerlaubte Rasensprengen mit Bußgeldern geahndet werden. Foto: Mirco MoormannIm Zuge einer Notverordnung aufgrund von Wasserknappheit kann das unerlaubte Rasensprengen mit Bußgeldern geahndet werden. Foto: Mirco Moormann

Papenburg. Nach Wochen der Hitze fast ohne Regen wird das Trinkwasser im nördlichen Emsland knapp. Wenn die Verbraucher ihr Verhalten nicht ändern, kann es teuer werden.

Bereits im außergewöhnlich heißen Mai hatte der Wasserverband Hümmling daran appelliert, mit dem Wasser sparsam umzugehen. Nun spitzt sich die Lage nochmals zu: Die Vorräte des Verbandes in den Wasserwerken und Speichern können sich über Nacht nicht mehr füllen, sodass sie tagsüber drohen, leer zu laufen. Deshalb sollte sich jeder fragen, ob Rasen oder Blumen wirklich bewässert werden müssen.

Eines steht auf jeden Fall fest: Wenn bei diesem Wetter weiter so verschwenderisch mit dem Wasser umgegangen wird, dann kann auch schnell zu Maßnahmen wie Bußgeldern gegriffen werden. Schon kurz nach den jüngst aufgetretenen Wald- und Flächenbränden hat der Landkreis eine Waldbrandverordnung herausgegeben. Auch beim Wasser kann eine entsprechende Notverordnung ins Leben gerufen werden. Dann werden diejenigen, die dennoch weiter ihren Rasen sprengen oder ein Planschbecken füllen, zur Kasse gebeten. Oft lassen sich solche Dinge nur über die Geldbörse regeln.


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