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29.06.2018, 17:36 Uhr FREIBADBAU IN GEMEINDE

Aufgaben werden für Loruper nicht leichter

Kommentar von Mirco Moormann

Das ehemalige Freibad in Lorup wurde vor fünf Jahren geschlossen und mittlerweile abgerissen. Foto: Archiv/HinrichsDas ehemalige Freibad in Lorup wurde vor fünf Jahren geschlossen und mittlerweile abgerissen. Foto: Archiv/Hinrichs

Lorup. Das Engagement, das in Lorup für ein neues Freibad an den Tag gelegt wird, ist außergewöhnlich – und aller Ehren wert.

Dass in einem Dorf mit gut 3300 Einwohnern Spenden in Höhe von 240.000 Euro zusammenkommen, zeigt den Willen der Menschen, wieder in den Genuss eines Schwimmbades zu kommen.

Doch die Aussichten auf Erfolg bei einem neuen Antrag auf Fördermittel sind nicht besonders vielversprechend. Schon jetzt wurde im Vorfeld mitgeteilt, dass es wohl keine Mittel geben wird. In Zukunft werden die Gelder der EU, die für diese sogenannten Basisdienstleistungen bereitgestellt werden, nochmals gekürzt. Deshalb wird die Aufgabe nicht leichter. Ein Bauprojekt, das nach Fertigstellung ein multifunktionales Angebot bietet, hat deutlich mehr Aussicht auf Erfolg als ein Freibad, das lediglich einem Ziel dient.

Deshalb sollten sich die Loruper vielleicht schon Gedanken darüber machen, wofür sie die Spenden und Eigenleistungen anderweitig einsetzen wollen. Womöglich könnte damit der Baggersee im Ort aufgewertet und so das Freibad ersetzt werden.


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