Start in das Schulleben Hümmlinger Kirchengemeinden unterstützen Ranzenaktion

Meine Nachrichten

Um das Thema Werlte Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Die Kirchengemeinden aus Werlte, Sögel und Esterwegen haben sich an der Ranzenaktion beteiligt. Foto: Kirchengemeinde WerlteDie Kirchengemeinden aus Werlte, Sögel und Esterwegen haben sich an der Ranzenaktion beteiligt. Foto: Kirchengemeinde Werlte

Werlte. Die evangelische Kirchengemeinden aus Werlte, Sögel und Esterwegen haben die Ranzen- und Schulbedarfsaktion „Schulstart leichter gemacht“ im ev.-luth. Kirchenkreis Emsland-Bentheim unterstützt.

Das Diakonische Werk des Kirchenkreises hat eigenen Angaben zufolge mit der Aktion in den vergangenen zwei Jahren erfolgreich den Schulstart für Kinder aus finanzschwachen Familien erleichtert. Bereits 2016 habe das Diakonische Werk in Niedersachsen in einer Studie festgestellt, dass der Bedarf an Materialien wie Ranzen, Arbeitsheften oder Stiften für die Einschulung bei etwa 300 Euro liege. Beim Übergang zur fünften Klasse der weiterführenden Schulen werde Schulmaterial in Höhe von etwa 330 Euro benötigt.

Familien mit geringem Einkommen oder solche, die Hartz IV beziehen, könnten diesen Bedarf trotz eines Anspruchs auf Leistungen nach dem Bundesteilhabepaket nicht ausreichend decken, somit drohe bereits hier eine Ausgrenzung der Kinder in ihrer Schullaufbahn. „Wir freuen uns daher sehr, auch in 2018 die Aktion wieder durchführen zu können und damit vielen Familien diesen besonderen Tag ein wenig leichter zu gestalten“, schreibt das Diakonische Werk in einer Mitteilung.

Diese Aktion wurde ermöglicht mit der Unterstützung des Diakonischen Werkes in Niedersachsen durch Kollektenmittel, der Kooperation mit den ev.-luth. Kirchengemeinden in Werlte, Esterwegen und Sögel und der tatkräftigen Unterstützung der Organisation Kiwanis aus Lingen und Meppen. Insgesamt 53 neue Schulranzen für die Einschulungskinder seien so zur Verfügung gestellt worden. „Wir sind dankbar für die finanzielle Unterstützung durch die verschiedenen Kooperationspartner“, sagt die Kirchenkreissozialarbeiterin Anne Coßmann-Wübbel. Ulrike Appeldorn, Sozialarbeiterin im Diakonischen Werk in Papenburg, ergänzt: „Dass es einen großen Unterstützungsbedarf gibt, zeigen die vielen Anfragen aus den vergangenen Jahren. Schon zu Beginn dieses Jahres gab es bereits Nachfragen.“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN