Neue Fläche benötigt Werlter Trail-Park soll beim Campingplatz entstehen

Von Mirco Moormann

Ursprünglich war für den Trail-Park eine Fläche an der Harrenstätter Straße vorgesehen, die aus Kostengründen nicht mehr in Frage kommt. Foto: Archiv/MoormannUrsprünglich war für den Trail-Park eine Fläche an der Harrenstätter Straße vorgesehen, die aus Kostengründen nicht mehr in Frage kommt. Foto: Archiv/Moormann

Werlte. Der für Werlte angedachte Trail-Park soll nicht wie ursprünglich geplant an der Harrenstätter Straße entstehen, sondern nun hinter dem Campingplatz.

Der Parcours für Mountainbike-Fahrer sollte auf einer Fläche entlang der Harrenstätter Straße entstehen. Die Umsetzung wird mittlerweile jedoch als nicht mehr vertretbar angesehen, wie Katrin Glöe vom Bauamt der Stadt auf der Sitzung des Ausschusses für Familie, Jugend und Sport mitteilte. Aufgrund der baulichen Auflagen aus dem Baugenehmigungsverfahren stünden Kosten und Nutzen nicht mehr in einem vertretbaren Verhältnis.

Bei der Suche nach einem alternativen Standort habe sich eine 12.000 Quadratmeter große Fläche in der Nähe des Campingplatzes gefunden, die auch im Besitz der Stadt sei, so Glöe. In der Umgebung befänden sich weitere Freizeiteinrichtungen wie das Gelände des Reitvereins, des Motorsportclubs MSC oder der Barfußpfad.

Sparta Werlte begrüßt Vorgehen

Einstimmig sprach sich der Ausschuss dafür aus, dass die Planungen zum Trail-Park weiter verfolgt werden sollen. Letztlich muss der Stadtrat entscheiden, ob das Grundstück hierfür zur Verfügung gestellt werden soll und ob ein Finanzierungsvorschlag unterbreitet werden soll.

Gemeinsam mit den Initiatoren, dem Radteam von Sparta Werlte, soll die Verwaltung dann eine konkrete Planung erstellen und einen Kosten- und Finanzierungsplan erarbeiten. Ausschuss- und auch Sparta-Vorsitzender Wilhelm Goldschmidt begrüßte das weitere Vorgehen. Das Radteam sei „begeistert“ von der neuen Fläche und man sei „glücklich über diese Lösung“. Der Trail-Park sei nach wie vor ein „Leuchtturmprojekt“ für Werlte.

Für Anfänger und Fortgeschrittene

Der Fahrrad-Parcours soll, so der ursprüngliche Plan, mit mehreren Strecken sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene ansprechen. Mit Mountainbikes oder anderen, geländegängigen Fahrrädern, kann über Hügel oder Wellen gefahren und auch gesprungen werden. Kenner sprechen von „Dirtjumps“ oder „Flowlines“, bei denen auch Steilkurven durchfahren werden. Hinzu kommt ein Übungsparcours, die „Cross-Country“-Strecke sowie ein „Pump-Track“. In den Planungen ist auch eine Förderung mit Mitteln aus dem Leader-Programm vorgesehen.