Polizei leitet Verfahren ein Belästigung und Schlägerei bei Flohmarkt in Elisabethfehn

Die Polizei hat nach dem Riesenflohmarkt in Elisabethfehn Verfahren gegen einen 25-Jährigen und einen 49-Jährigen eingeleitet. Symbolfoto: Michael GründelDie Polizei hat nach dem Riesenflohmarkt in Elisabethfehn Verfahren gegen einen 25-Jährigen und einen 49-Jährigen eingeleitet. Symbolfoto: Michael Gründel

pm/dgt Elisabethfehn. Der Riesenflohmarkt in Elisabethfehn am Donnerstag ist nicht ganz ohne Einsätze der Polizei verlaufen. Die Beamten mussten Verfahren wegen sexueller Belästigung und einer Schlägerei einleiten.

Gegen 16.15 Uhr war der Polizei zufolge an der Schleusenstraße ein 25-jähriger Mann aus Lastrup aufgefallen, der mehrmals versucht haben soll, Kinder und junge Frauen anzusprechen. Dabei soll er auch versucht haben, diese körperlich zu berühren. Da er einem von der Polizei ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkam, wurde er in Gewahrsam genommen, heißt es in der Mitteilung. Der 25-Jährige, der den Beamten zufolge bereits „amtsbekannt“ ist und betrunken war, wurde wegen seines Verhaltens in ein Landeskrankenhaus (Psychiatrie) eingewiesen. Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung eingeleitet.

Zwei Papenburger von Barßeler angegriffen

Bereits in der Nacht zu Donnerstag war es gegen 3.20 Uhr auf dem Flohmarktgelände zu einer Körperverletzung gekommen. Zwei Männer aus Papenburg, 21 und 34 Jahre alt, hatten der Polizei gemeldet, dass ein 49-jähriger Barßeler eine mobile Toilette in den dortigen Kanal geschmissen hatte. Der mutmaßliche Täter griff daraufhin die beiden Papenburger in deren Pkw an und schlug auf sie ein. Das 21-jährige Opfer wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, gegen den 49-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

(Weiterlesen: Weniger Andrang bei Flohmarkt in Elisabethfehn)