Tour mit dem Job-Bus Niederländische Schüler besuchen Unternehmen in Werlte und Dörpen


Werlte/Dörpen. Insgesamt 63 niederländische Schüler fuhren mit dem Job-Bus der Wachstumsregion Ems-Achse über die Grenze und besuchten im nördlichen Emsland die Firma Krone in Werlte und UPM Nordland in Dörpen kennen.

Die Schüler des Drenthe Colleges in Meppel befinden sich in einer schulischen Ausbildung im Bereich Wirtschaft und Dienstleistung, beispielsweise als Kaufmann im Einzelhandel, Kaufmann für Bürokommunikation oder Fachkraft für Marketing und Kommunikation. Darüber informierte der Verein Ems-Achse ine einer Pressemitteilung. Die erste Schülergruppe fuhr in die Grafschaft Bentheim zu dem Unternehmen Neuenhauser Maschinenbau GmbH und sammelte dort direkte Einblicke in die Arbeitsprozesse. Vor dem Rundgang durch die Produktionshallen erhielten die Schüler eine Einführung in das Unternehmen sowie Informationen über dortige Ausbildungs- und Praktikamöglichkeiten. Am Nachmittag erhielten die Schüler dann noch eine Aufgabe in der Stadt Nordhorn, um auch die Kultur der Deutschen etwas näher kennenzulernen. Die zweite Schülergruppe besuchte das Fahrzeugwerk Bernard Krone GmbH & Co. KG in Werlte. Nach einer Unternehmenspräsentation startete die Führung durch die Produktionshallen. Dabei konnten die Schüler von Anfang bis Ende sehen, wie ein Trailer gebaut wird: von der Anlieferung der Chassis über das Montieren der Räder bis hin zum Bekleben der Türen und Außenwände. Nach der Führung fuhren die Schüler dann weiter in die Stadt Lingen um diese mit einer kleinen Stadtrallye zu entdecken.

Papier- und Verpackungsmaschinen in Aktion erleben

Eine letzte Schülergruppe besichtigte das Unternehmen UPM Nordland Papier in Dörpen. Nach einer Präsentation über das Unternehmen konnten die Schüler anhand eines anschaulichen Videos sehen, welche Aufgaben die verschiedenen Auszubildenden im Unternehmen übernehmen. Die Schüler wurden dann in kleinere Gruppen aufgeteilt, um die Papier- und Verpackungsmaschinen in Aktion zu erleben. Riesige Maschinen beeindruckten die niederländischen Besucher, die sich erstaunt darüber zeigten, wie autonom viele Maschinen agieren.

„Alle Job-Busse haben ihr Ziel erreicht“, so Projektleiterin Jule Tirrel von der Wachstumsregion Ems-Achse. „Wir haben den niederländischen Schülern gezeigt, was sie auf dem deutschen Arbeitsmarkt erwarten können und den deutschen Arbeitgebern wiederum aufgezeigt, dass sich ein Blick über die Grenze lohnen kann.“

Das Projekt „PraktiTrans“ wird mit Unterstützung der Ems Dollart Region im Rahmen des Interreg-V-A-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und dem Ministerie van Economische Zaken en Klimaat, dem Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung sowie den Provinzen Groningen, Drenthe und Fryslân kofinanziert. Lead Partner in diesem Projekt ist die Wachstumsregion Ems-Achse. Weitere Partner sind der Landkreis Emsland, der Landkreis Leer, das Noorderpoort College, die UWV Emmen, sowie das Rijnland Instituut – ein Zusammenschluss aus dem Alfa-college, dem Drenthe College und der NHL Stenden Hochschule.