Kommunalpolitiker besuchen Anlage Kläranlage in Werlte läuft „auf Volllast“

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Die Funktionsweise der Kläranlage erläuterte Abwassermeister Sven Schwarte (links) den Ausschussmitgliedern. Im Hintergrund steht der neue Faulturm.Foto: M. MoormannDie Funktionsweise der Kläranlage erläuterte Abwassermeister Sven Schwarte (links) den Ausschussmitgliedern. Im Hintergrund steht der neue Faulturm.Foto: M. Moormann

Werlte. Die Mitglieder des Bau- und Planungsausschuss der Samtgemeinde Werlte haben die im Umbau befindliche Kläranlage in Werlte besichtigt. Insgesamt werden für die Arbeiten bis 2024 rund 17 Millionen Euro investiert.

Abwassermeister Sven Schwarte und Wilfried Schwarte vom Bauamt informierten über den ersten von vier Bauabschnitten, bei dem ein neues Einlaufbauwerk, eine Vorklärung sowie ein 16 Meter hoher Faulturm samt Maschinenhalle und Blockheizkraftwerk entstehen. Im Faulturm finden im aus dem Abwasser gefilterten Klärschlamm in einer sauerstofflosen Umgebung Abbauprozesse statt. Dabei entsteht Methan, das im Blockheizkraftwerk verstromt werden soll. Damit könnten rund 40 Prozent der eigenen Stromkosten der Kläranlage gedeckt werden, so Schwarte.

Die Arbeiten haben im Juni des vergangenen Jahres begonnen und sollen im März 2019 fertig sein. Kleinere Probleme und Zeitverzögerungen habe es wegen des Bodenaushubs für das Vorklärbecken gegeben, sagte Schwarte. Einige „Altlasten aus früheren Tagen“ hätten erst noch beseitigt werden müssen.

Nach dem Umbau im Jahr 2024 soll das gesamte Wasser aus der Samtgemeinde in Werlte geklärt werden. Die zweite Anlage in Lorup wird dann nicht mehr benötigt. Insgesamt werden für die Umbauarbeiten 17 Millionen Euro investiert. Die Kläranlage läuft derzeit nach Aussagen von Abwassermeister Schwarte „auf Volllast“.


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